|
Pie-Meisterschaften: Bäckerei in Rotorua sichert sich den Sieg |
|
Sonntag, 22. August 2010 um 22:11 Uhr |
|
Bei den landesweiten jährlichen Pie-Meisterschaften konnte der „Bacon and Egg Pie“ die Jury überzeugen. Lam’s Gold Star Patrick’s Pies Bakery in Rotorua sicherte sich damit zum vierten Mal den „Bakels Supreme Pie“-Award. Insgesamt kämpften 4336 Kuchen aus 386 Bäckereien um den Titel. Der Veranstalter Dennis Kirkpatrick betonte, dass unterschiedliche Juroren im letzten Jahrzehnt immer wieder die herausragenden Leistungen von Bäcker Pat Lam honoriert hätten – das spreche für außergewöhnliches Talent. Pats Bruder Lam Ho, der für eine Bäckerei aus Taupo angetreten war, sicherte sich Siege in den Kategorien Hühnchen, Gemüse und Gourmet-Fleisch. Ihr älterer Bruder Mark erreichte den dritten Platz mit einem Hackfleisch-Käse-Kuchen. 80 Prozent der Platzierungen erreichten asiatische Bäckereien. Die herzhaften Quiche-ähnlichen Kiwi-Pies werden im Jahr zu Millionen gegessen und gelten landesweit als beliebte Hausmannskost. |
|
Snowboarding: Deutscher Sieg bei "World Heli Challenge" in Neuseeland |
|
Mittwoch, 18. August 2010 um 06:16 Uhr |
|
Die deutsche Snowboarderin Aline Bock hat die „World Heli Challenge“ in Neuseeland gewonnen. Das große Freeride-Event für Skifahrer im Mount Aspiring National Park auf der Südinsel gilt als einer der außergewöhnlichsten und extremsten Wettkämpfe der Welt.
Die Teilnehmer werden dafür mit Helikoptern in sonst unzugängliche Gebiete geflogen, wo sie im „Free Ride“ im hochalpinen Gelände gegeneinander antreten. Insgesamt waren wegen der extremen und gefährlichen Bedingungen nur 50 Teilnehmer zugelassen, darunter olympische Goldmedaillengewinner und Superstars der Szene. Die Deutsche gehört nun mit ihrem Sieg in Wanaka zu den besten Fahrerinnen weltweit. Mehr unter: http://worldhelichallenge.com/ |
|
Mt. Hutt: Sturm zwingt Wintersportler zur Übernachtung in Café |
|
Dienstag, 17. August 2010 um 06:29 Uhr |
|
Unfreiwillig verbrachten vergangene Woche mehr als tausend Ski- und Snowboardfahrer eine Nacht auf dem Mount Hutt bei Christchurch. Wegen eines heftigen Sturms saßen die Sportler im Café des Skigebiets fest, die Situation blieb jedoch entspannt.
Die Zeitung „The Press“ berichtete, dass der Sturm, der mit bis zu 200 km/h über die Pisten geweht haben soll, die Fahrer überrascht hatte. Da es oben am Mount Hutt keine Hotels oder Pensionen gibt, verbrachten die Fahrer die Nacht in einem Café. Unter ihnen befanden sich auch 300 Schulkinder. Kurzerhand seien Skilehrer zu Küchenhelfern umfunktioniert worden, um alle mit Bacon-Sandwiches zu versorgen. |
|
Weiterlesen...
|
|
Mehr als 400 Menschen bei Beerdigung des Delfins Moko |
|
Montag, 16. August 2010 um 06:36 Uhr |
|
Ein ganzes Land trauerte nach Mokos Tod um den verspielten Delfin. Zu seiner Beerdigung kamen mehr als 400 Menschen. Es war ein außergewöhnliches Begräbnis, des beliebten Meeressäugers, der Einheimische und Touristen zwischen Whakatane und Gisborne auf der Nordinsel mit seiner frechen, zutraulichen Art verzauberte.
Viele kamen an die Strände, nur um auch einmal die Bekanntschaft des großen Tümmlers zu machen. Im Juli wurde sein Kadaver auf Matakana Island entdeckt, wo er nun auch beigesetzt wurde. Zuvor wurde der blaue Sarg noch einmal mit dem Boot zu den Buchten gefahren, die er am liebsten besucht hatte. |
|
Weiterlesen...
|
|
Heli-Biking: Neuer Outdoor-Thrill in Neuseeland |
|
Freitag, 13. August 2010 um 05:37 Uhr |
|
Heliskiing ist für Skifahrer mittlerweile ein gängiger Bgriff. Mit dem Helikopter geht es auf hoch- und abgelegene Pisten, um das Skifahren in unberührter Natur genießen zu können. Dass das gleiche auch mit dem Mountainbike möglich ist, zeigt sich in Neuseeland, wo das Heli-Biking immer mehr Anklang findet: Mehr zum Heli-Biking: http://www.aatravel.co.nz/newsletter/destinatioNZ/2010/aug/go-extreme-cycling.php |
|
Hot Rods aus Neuseeland für den internationalen Markt |
|
Sonntag, 01. August 2010 um 05:06 Uhr |
|
Eine neuseeländische „Hot Rod“-Firma aus Masterton auf der Nordinsel wagt sich auf den internationalen Markt. Die Rennautos, die meist aus kultigen alten Autoteilen „recycled“ werden, sind besonders in den USA bekannt und beliebt.
Das Unternehmen stand 2008 zum ersten Mal im Rampenlicht, als Gründer Lloyd Wilson ein Rennauto aus einem 1930er Ford Pick-up für ein Rennen im US-Bundesstaat Utah baute und damit einen Preis gewann. „Magoos Street Rods“ wurde vor 30 Jahren als Hinterhofwerkstatt gegründet. Inzwischen hat es einen Umsatz von mehr als einer Million NZ$ pro Jahr. Hot Rods aus Wilsons Schmiede kosten ab 250 000 NZ$. |
|
Museum Te Papa kauft Gemälde der pazifischen Mona Lisa |
|
Samstag, 31. Juli 2010 um 04:58 Uhr |
|
Das Nationalmuseum Te Papa in Wellington hat mehr als zwei Millionen Neuseelanddollar für ein einziges Gemälde ausgegeben – und damit mehr als einen durchschnittlichen Jahresetat aufgewendet. Bei dem Bild handelt es sich um „Poedua“ von John Webber (1785), ein Gemälde, das als die pazifische Mona Lisa gilt.
Die Dominion Post berichtet, dass der Kauf das Ergebnis zweijähriger Verhandlungsarbeit sei. Es ist nun einer der wertvollsten Kunstgegenstände im Besitz des Museums. Zurzeit befindet sich das Bild noch in London. Bevor es dauerhaft in Wellington ausgestellt werden könne, sei noch Restaurierungsarbeit zu leisten, hieß es. Te Papa hat bereits mehrere Werke des Künstlers in seinem Besitz, darunter ein Porträt von James Cook. Bislang ist noch unklar, wann das Gemälde die Reise nach Wellington antritt. |
|
350 Sozialstunden für entwendete Krebse und Seeigel |
|
Freitag, 30. Juli 2010 um 04:54 Uhr |
|
Das Department of Conservation (DoC) greift durch: Weil ein Mann 16 Krebse und 42 Seeigel aus einem Marine Reserve bei Gisborne entwendet hat, wurde der 34-Jährige nun vom Amtsgericht Gisborne zu 350 Sozialstunden verurteilt. Der Mann hatte zunächst versucht, seine Fänge unter Algen zu verstecken, als er erwischt wurde, bekannte sich vor Gericht jedoch sofort schuldig. „Wir hoffen, dass dieses Urteil eine Warnung ist – Regelverstöße in Meeresschutzgebieten sind gesetzeswidrig“, sagte DoC Area Manager, Andy Bassett. Das DoC und das Fischerei-Ministerium nehmen den Vorfall ernst und führen kontinuierlich Kontrollgänge in den Schutzgebieten durch. |
|
Neuseeländischer Kinderstar erhält Rolle in US-amerikanischer Sitcom |
|
Donnerstag, 29. Juli 2010 um 04:44 Uhr |
|
Stefania Owen hat bereits als Vergewaltigungsopfer Flora im Kinofilm „The Lovely Bones“ (dt. „In meinem Himmel“) neben Hollywoodstars wie Mark Wahlberg und Susan Sarandon überzeugt. Jetzt konnte sich die gerade einmal zwölf Jahre alte Neuseeländerin eine Rolle in einer amerikanischen Sitcom sichern.
In den kommenden neun Monaten wird sie „Running Wilde“ drehen und dafür ihre Heimat Porirua bei Wellington verlassen. Stefania freut sich auf die Dreharbeiten, auch wenn sie ihre Freunde und den neuseeländischen Winter vermissen wird, erzählte sie der Dominion Post Für zwölf Episoden der Serie bekommt die Zwölfjährige 300.000 Neuseelanddollar, um Starallüren macht sich ihre Mutter jedoch keine Gedanken. Das Geld wandere in einen Treuhandfond, auf den Stefania erst im Alter von 21 Zugriff haben soll. |
|
Besucherzahlen nach Neuseeland steigen weiter |
|
Mittwoch, 28. Juli 2010 um 16:28 Uhr |
|
Um 7,9% ist die Anzahl der ausländischen Besucher in Neuseeland im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat angestiegen. Insgesamt kamen 145.825 Personen nach Aotearoa. Besonders stark war das Wachstum der Besucher aus China und Japan, deren Anzahl sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt hat. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass im Vorjahr die Besucherzahlen aus diesen Ländern um mehr als 50% dramatisch eingebrochen sind, sodass in etwa wieder das Niveau des Jahres 2008 erreicht worden ist. Deutliches Wachstum war auch aus Australien zu verzeichnen (+7,5% auf 76.200 Personen), während die Besucherzahlen aus Großbritannien (-13,1% auf 7.520), den USA (-8,3% auf 11.320) und Deutschland (-1,8% auf 1.520) im Vergleich zum Vorjahresmonat rückläufig waren. Auf Jahressicht (Juli 2009 bis Juni 2010) ist die Zahl der ausländischen Besucher in Neuseeland um 3,7% auf 2.501.264 Personen gestiegen. Die Marke von 2,5 Millionen Besuchern wurde dabei zum ersten Mal in der Geschichte des Landes überschritten. Der größte Anteil des Wachstums kommt dabei aus Australien (+11,1% auf 1.119.437 Personen), aber auch aus Deutschland kamen auf Jahressicht mit 65.021 Personen 3,5% mehr Besucher als im Vorjahr. Rückläufig waren die Besucherzahlen aus Großbritannien (-5,1%), Japan (-5,5%), den USA (-1,4%) sowie aus China (-2,2%) |
|
|