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Tornadoschäden in Ramarama
Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 09:10 Uhr

In Ramarama, einer Kleinstadt südlich von Auckland, hat ein Tornado bei mehreren Häusern leichte bis mittelschwere Schäden angerichtet. Bei einem Haus wurde sogar das Dach vollständig abgehoben. Die Bewohner sowie Nachbarn blieben jedoch unverletzt.

Die örtliche Feuerwehr bestätigte zudem weitere Schäden an Gewächshäusern aus Glas. Der Tornado traf am Montag Häuser im Radius von etwa 100 Metern. Eine Anwohnerin meldete der Feuerwehr, dass ihr Hund und ihre Pferde ängstlich waren und in Panik gerieten, obwohl sie selbst nur starken Wind spürte und vom Tornado nicht direkt betroffen war.

Es wurden keine Personenschaden gemeldet. Die Aufräumarbeiten, an denen sich auch die Anwohner beteiligen, dauern an.

 
Der Hobbit: Finanzierung weiter in Gefahr
Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 00:24 Uhr

Die Finanzierung des Hobbits ist weiterhin in Gefahr: Ein Insider will nun vom einem schlecht gelaufenen Telefongespräch mit der wirtschaftlich angeschlagenen Produktionsfirma MGM wissen. Diese sollte ursprünglich die Hälfte der Kosten des Hobbits tragen. Bereits im August hatte jedoch Geschäftsführer Harry Sloan den Platz räumen müssen – und hinterließ einen Schuldenberg von 3,7 Milliarden Dollar.

Nun heißt es, dass MGM ihre Gläubiger gebeten haben soll, ihre Ansprüche bis Februar 2010 zurückzustellen, damit aktuelle Mittel genutzt werden könnten. Zudem bräuchte man um den Konzern zu retten 20 Millionen Dollar und weitere 150 Millionen, um aktuelle Projekte (wie auch den Hobbit) zu beenden. Die Gläubiger sollen jedoch abgelehnt haben.

Das bedeutet für den Hobbit, dass das Projekt zunächst auf Eis liegt. MGM wollte sich die Finanzierung mit New Line Cinema teilen – wenn MGM also keine Finanzmittel aufbringen kann, verliert die Produktionsfirma alle Rechte am Hobbit.

 
Wanderweg an Aucklands Westküste nach Edmund Hillary benannt
Mittwoch, 07. Oktober 2009 um 07:31 Uhr

Ein Wanderweg entlang Aucklands Westküste wurde nun nach Sir Edmund Hillary benannt. Der Vier-Tage-Marsch eröffnet offiziell am 11. Januar kommenden Jahres und gilt als Tor zu Waitakere. Wanderer laufen entlang der Westküste nach Muriwai. Damit schafft der neue Weg ein Netzwerk aus mehreren Wanderwegen, die bereits an Camping-Plätze angeschlossen sind.

Aucklands Gemeinderat Michael Lee freut sich besonders, dass die Familie der Benennung nach „Sir Ed“ zustimmte. „Die Wanderung hat etwas von einem Abenteuer und führt durch die Wildnis.“ Auch Hillarys Sohn Peter zeigte sich stolz, dass der Name seines Vaters in Auckland verankert werde. Er bezeichnete die Westküste der Metropole als „Juwel der Region“.

 
Nordinsel: Wintereinbruch im Frühling
Dienstag, 06. Oktober 2009 um 06:55 Uhr

Mitten im Frühling hat sich auf der neuseeländischen Nordinsel in den letzten Tagen der Winter zurück gemeldet. Auf der Strecke zwischen Napier und Taupo fiel mehr als ein Meter Schnee. Hunderte Autos blieben im Neuschnee stecken. Für einige Regionen wurde von den Behörden sogar der Ausnahmezustand ausgerufen.

Auf der Website der NZ Transport Agency ist der aktuelle Zustand der Straßen abrufbar: http://www.transit.govt.nz/road/highwayinfo.jsp

 
Taieri Gorge: Mit dem Zug auf Entdeckungsreise – so entspannt kann Reisen sein
Montag, 05. Oktober 2009 um 03:07 Uhr

Seit dem 29. September können Passagiere der Taieri Gorge Zugstrecke den Orokonui Express wählen und diese Fahrt mit einer geführten Tour durch das Orokonui Naturschutzgebiet kombinieren.

Der Seasider Zug bietet für gewöhnlich während der Sommermonate Halbtagsfahrten entlang der malerischen Küstenlinie von Dunedin nach Palmerston an. Mit dem neuen Orokonui Express erweitert das Unternehmen sein Angebot. Die Zugfahrt führt von Dunedin nach Waiati und von dort aus mit dem Bus ins Orokonui Naturschutzgebiet.

Dort erwartet den Besucher eine 90-minütige geführte Tour durch die artenreiche Landschaft Orokonuis. Diese gibt dem Besucher die Möglichkeit die einmalige Landschaft zu bestaunen und viele Vogelarten zu entdecken.

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Premierminister schlägt sich tapfer in amerikanischer Late-Night-Show
Sonntag, 04. Oktober 2009 um 23:17 Uhr

Neuseelands Premierminister John Key hatte nur vier Minuten, um Millionen Amerikaner zu überzeugen, dass Neuseeland eine Reise wert ist. In der amerikanischen Show mit David Letterman musste John Key unter anderem zehn Gründe für den Besuch Neuseeland vorlesen. Neben einem nicht allzu leicht zu erfüllenden Versprechen ist der Premierminister gut davon gekommen.

David Letterman ist für seine direkte Art und schneidenden Humor bekannt. So ist es verständlich, dass Key anfänglich nervös war, doch er schlug sich gut und nahm Sprüche des Moderators mit Humor.

Schließlich wusste er um seine einmalige Chance, Millionen Amerikaner in kürzester Zeit zu erreichen. Tourism New Zealand ist froh über den Besuch Keys in der weltweit bekannten Show. Der scheidende Geschäftsführer George Hickton: "Es ist schwer in diesem Land wahrgenommen zu werden und dies ist eine sehr beliebte Show… wir versuchen so weit wie möglich das Profil Neuseelands aufrecht zu erhalten”.

Hickton war sich nach Ausstrahlung des Erfolges sicher: “ Wir wurden wahrgenommen und die Leute werden über Neuseeland reden. Das ist alles was wir wollen.”

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Hobbiton: Wiederaufbau im Gange
Sonntag, 04. Oktober 2009 um 07:33 Uhr

Zurzeit wird das Hobbiton-Set für die Verfilmung des Hobbits wieder aufgebaut. Dafür besuchte das australische Reisemagazin „Getaway“ die Farm in Matamata und berichtet, wie es dazu kam, dass das Grundstück von Dean Alexander zur weltberühmten Filmlocation wurde.

Bis zu dem Tag, als ein Location-Scout auf die Farm der Familie kam, hatte keiner der Alexanders jemals etwas vom Herrn der Ringe oder J.R.R. Tolkien gehört. Doch ihr Grundstück hatte alles was Regisseur Peter Jackson benötigte: Einen großen Baum, einen See und eine großflächige Wiese. Ein halbes Jahr lang liefen dann die Umbauarbeiten, bevor im September 1999 die Dreharbeiten in Hobbiton begannen.

Errichtet wurden dort 37 Hobbit-Höhlen, eine Mühle, eine Brücke, ein Marktplatz und das Gasthaus. Derzeit werden bei der Familie Alexander wieder Hecken und Bäume gepflanzt und Mauern errichtet. Im März 2010 sollen die Dreharbeiten für den Hobbit beginnen.

Video: http://getaway.ninemsn.com.au/article.aspx?id=864542

 
Gute Winterbilanz für neuseeländischen Tourismus
Samstag, 03. Oktober 2009 um 07:29 Uhr

Eine starke Ski-Saison verhilft der neuseeländischen Tourismusindustrie zu einer guten Winterbilanz. Besonders die Zahlen australischer Touristen sind um 28 Prozent, und damit deutlich zu den Vorjahresmonaten, gestiegen.

Der scheidende Tourism New Zealand-Vorsitzende George Hickton zeigte sich überrascht und sagte, wegen der anhaltenden Weltwirtschaftskrise hätten diese positiven Ergebnisse nicht vorhergesehen werden können. Glücklicherweise habe jedoch auch das Wetter mitgespielt.

Auch Touristen aus den USA (20 Prozent Zuwachs) und Deutschland (acht Prozent) verbrachten im Juni, Juli und August gern ihre Winter in Neuseeland.

Besonders auf deutsche Besucher baut George Hickton auch im Hinblick auf die kommende Wintersaison und den bevorstehenden Sommer: „Besonders die jungen deutschen Touristen kommen trotz Schweinegrippe und Finanzkrise weiterhin.“ Ihre Zahlen seien demnach besonders konstant.

 

 
Traditioneller Maori Medizingarten errichtet
Freitag, 02. Oktober 2009 um 07:25 Uhr

Während der diesjährigen „Conservation Week“, die unter dem Motto „Get involved“ stand, wurde auch ein traditioneller Maori-Medizin-Garten errichtet, in dem nun Kräuter und Heilpflanzen angepflanzt werden können.

Rongoa, die Naturheilkunde der Maori, wird immer noch aktiv praktiziert. Ein solcher Garten soll unter den Neuseeländern das Bewusstsein für diese Tradition wecken.

Der neu angelegte Garten befindet sich in Ruatoria an der Ostküste der Nordinsel und beherbergt nun 120 heimische Pflanzen. Von nun an sollen dort Workshops und Seminare angeboten werden können. Dabei können nicht nur Themen rund um Heilkunde, sondern auch generelles Gärtnern und Gartenpflege behandelt werden. Außerdem soll im Garten in naher Zukunft ein traditionelles Maori-Haus errichtet werden.

Mehr dazu unter: http://www.newzealand.com/travel/media/press-releases/2009/9/maori-culture_maori-medicine-gardens_press-release.cfm

 
Sicherheitsdebatte bei Extremsportarten nach tragischem Unfall
Freitag, 02. Oktober 2009 um 07:12 Uhr

Nach einem tragischen Unfall beim Wildwassersport will nun Premierminister John Key die Veranstalter von Extremsportarten überprüfen lassen. Eine 21-jährige Britin war im April 2008 beim Riverboarding ertrunken, als sie aus dem Boot fiel und unter einen Felsen gedrückt wurde. Erst nach 20 Minuten konnte sie geborgen werden. Die Veranstalter hatten kein Rettungsseil dabei gehabt.

Im August verurteilte ein Gericht in Queenstown den Veranstalter daraufhin zu einer Geldstrafe in Höhe von 66.000 NZD. Nun schrieb der Vater des Mädchens einen emotionsgeladenen Brief an Neuseelands Premierminister und forderte ihn zum Handeln auf.

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