Neuseelandhaus

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Possum-Fell zu Fabrikpreisen

Von Julia Schoon

Die erste Begegnung eines Touristen mit dem Possum ist meist in Form einer Road Pizza. Das ist die Bezeichnung, die sich Menschen mit rabenschwarzem Humor für ein auf dem Highway platt gefahrenes Tier ausgedacht haben. Für die meisten Neuseeländer ist dieses eigentlich recht possierliche Tierchen nämlich Staatsfeind Nummer 1, da es die heimische Flora und Fauna schädigt, und sie werden eher nicht auf die Bremse treten, wenn ihnen eines vors Auto läuft. 

Man begegnet Possums aber auch in Souvernirgeschäften, oder vielmehr: ihrem Fell. Das ist nämlich sehr fein und wärmend und wird daher von einigen Firmen verarbeitet. Mal zum lustigen Mitbringsel oder Accessoire für den Junggesellinnenabschied (Stichwort: Nippelwärmer), mal zu Handschuhen, Schals und Mützen. 

Das Fell selbst bekommt man nur in sehr wenigen Läden. Einer davon befindet sich in Glenorchy und wirbt mit dem Slogan „Buy a possum – save a tree“. Hier werden sowohl Kleidungsstücke aus Fell verkauft, zum Beispiel Handschuhe, Mützen oder Westen, als auch Fellstücke. Der letzte Schrei: Statt des bei uns beliebten Schaffells ein Possumfell im Kinderwagen. Hält sicherlich schön warm ...

Glenorchy Fur Products, Mull Ecke Argyle St, Tel. +64 (0)3 442 7772, glenorchyfur.co.nz

 

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