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Neuseelands „Wellbeing”-Haushaltsplan: 2,5 Milliarden NZD für weniger Wirtschaftswachstum

Am 30. Mai 2019 stellte die neuseeländische Regierung ihren lange angekündigten und bereits im Vorfeld viel diskutierten Haushaltsplan vor. Das “wellbeing budget” umfasst 2,5 Milliarden Neuseeland-Dollar und fokussiert die Staatsausgaben der nächsten Jahre auf den Bereich der psychischen Gesundheitsfürsorge und dem Kampf gegen Kinderarmut. Gleichzeitig geht der Plan von einem geringeren Überschuss und langsamerem Wirtschaftswachstum im Jahr 2020 aus.

Der neue Haushaltsplan setzt als erster weltweit nicht das Wachstum der Wirtschaft, sondern das Allgemeinwohl der Bevölkerung als Erfolgsmaßstab an. „Unser neuer Haushaltsplan zeigt, dass man gleichzeitig wirtschaftlich verantwortungsvoll und menschlich regieren kann,” erklärte Premierministerin Jacinda Ardern nach der Bekanntgabe.

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Im Te Papa Museum wird jetzt Minecraft gespielt

Skelett-Pferde und Killer-Häschen mögen keine traditionellen Lernmittel sein. Aber sie sind Bewohner eines neuen Spielmodus („mod”) des weltweit bekannten Computerspiels „Minecraft“. Mit dem „ShakerMod“ will das Te Papa Museum in Wellington Kindern und Jugendlichen wichtige Informationen über Erdbeben-Sicherheit vermitteln.

Der neue Minecraft Mod wurde speziell von den Museumsmitarbeitern in Zusammenarbeit mit der neuseeländischen Erdbebenkommission EQC entwickelt, um Kindern die Grundlektion der Erdbebenvorsorge beizubringen: „Fix, Fasten and Don’t Forget.”

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Neuseeland hat die Nase vorn: 4. Platz bei OECD-Länder-Studie

Was macht Neuseeland so attraktiv für Einwanderer, Geschäftsleute und Studenten aus aller Welt? Die neuste OECD-Studie nimmt die unterschiedlichsten Gesichtspunkte unter die Lupe. Häufig unterscheiden sich aber die rein statistischen Faktoren für viele Deutsche von den wahren Einwanderungsgründen.

Die OECD ist die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in der 36 Mitgliedstaaten zusammengeschlossen sind. In Kooperation mit der Bertelsmann-Stiftung erstellte die OECD nun erneut eine Studie darüber, in welchen Ländern hochqualifizierte Zuwanderer die besten Chancen vorfinden, wo sie besonders willkommen sind und wo man mit seinen Qualifikationen am ehesten Fuß fassen kann. Das kleine Neuseeland liegt in vielen Punkten weit vor Deutschland.

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Auckland erklärt den Klimanotstand

Nach einer langen Debatte stimmte der Stadtrat von Auckland am 11. Juni 2019 einstimmig dafür, den Klimanotstand für die größte Stadt Neuseelands auszurufen. Nun sind große Veränderungen im 10-Jahres-Budgetplan zu erwarten.
Die öffentliche Besuchergalerie war während des Treffens brechend voll, mehrere Jugendgruppen nutzten die Gelegenheit, um eigene Anträge einzubringen.

Der nun erklärte Klimanotstand hat per se keine gesetzlich bindende Kraft, aber – und das wurde von mehreren Sprechern unterstrichen – er hat eine moralische Wirkung. Phil Goff, Aucklands Bürgermeister, erklärte, er würde die Initiative sehr unterstützen.

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Nach dem Erdbeben: Kaiapoi erfindet sich neu

Ein Wahrzeichen von Marlborough hat die Segel gesetzt und ist von den Gewässern des „Bibers“ in seine neue Heimat umgezogen: Die „River Queen“ ankert fortan auf dem Kaiapoi River nahe Christchurch. Der historische Schaufelraddampfer war zuvor mehr als zehn Jahre lang auf dem Taylor River gekreuzt, einem flachen Fluss, der sich durch das Stadtzentrum von Blenheim windet.

Kaiapoi, eine kleine Stadt im Norden von Canterbury, hatte durch die Erdbeben von 2010 und 2011 schwere Schäden erlitten. Große Teile seines Stadtzentrums galten als „rote Zone“ und mussten großflächig abgerissen werden. Nun sind sie frei, um sie komplett neu, nach den Wünschen der Bevölkerung und den Bedürfnissen der Zukunft zu gestalten.

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