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Blauwale künftig ständige Gäste in Neuseeland?

„Whale watching“ gehört zu den beliebtesten Aktivitäten für Touristen in Neuseeland. Neben den üblichen Pottwalen, Buckelwalen und Orcas werden auch Blauwale vor den Küsten von Kaikoura und Auckland ab und zu gesichtet – aber sie gehören anders als ihre etwas kleineren Verwandten nicht zu den ständigen Gästen in Neuseelands Gewässern.

Das ändert sich derzeit offenbar – Blauwale wurden das zweite Jahr in Folge in ungewöhnlich hoher Zahl in Neuseeland gesichtet.

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Auckland nach Sydney auf Platz 2 der schlimmsten Staus

Es ist eine zweifelhafte Ehrenposition, die Neuseelands größte Stadt da innehat: Autofahrer leiden hier unter den zweitschlimmsten Verkehrsstaus in ganz Australasien. Nur Sydney schneidet in dieser Beziehung noch schlechter ab.

Das Navigationssystem TomTom berechnet den Verkehrsindex aus der Differenz der Fahrtzeiten bei frei fließendem Verkehr und zur Rush-hour. In diesem Ranking steht Auckland auf Platz 112 der verstopftesten Städte der Welt. Verglichen mit dem Jahr 2017 ist das eine große Verbesserung: Damals stand die Stadt auf Platz 77. Aber es ist immer noch eine schlechtere Platzierung, als sie Melbourne und Brisbane bekamen – und das, obwohl dort wesentlich mehr Menschen leben.

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Der „Herr der Ringe“ kommt zurück nach Neuseeland – als Serie!

Es soll die teuerste Serie aller Zeiten werden, und Amazon wird sie zu großen Teilen dort drehen, wo die Mehrheit der Menschheit inzwischen „Mittelerde“ verortet: in Neuseeland. Noch besser: Treue Fans der Bücher und Filme können sich berechtigte Hoffnungen machen, dass es keinen Aufguss der Peter-Jackson-Saga geben wird. 

Das Terror-Attentat in Christchurch hatte zu einigen Unsicherheiten bei der Produktionsfirma Amazon gesorgt und man dachte darüber nach, die gesamte Produktion nach Schottland zu verlegen. Das Land hat aber seine ganz eigenen Probleme mit dem anstehenden Brexit.

Ein Telefonat von Premierministerin Jacinda Ardern mit Amazon-Chef Jeff Bezos half, und die umfangreichen Anreiz-Systeme für das Anlocken internationaler Filmproduktionen sicherlich auch. Dazu gehört auch das „Hobbit-Gesetz“, das von Arderns Vorgänger John Key eigens für den Dreh des „Hobbit“ eingeführt worden war und gewerkschaftliche Aktivitäten im neuseeländischen Filmbusiness erschwert. Die Premierministerin hat versprochen, es wieder abzuschaffen – allerdings erst nach der Unterzeichnung der Verträge für die neue Serie.

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Dunedin verliert seinen Rekordstatus: Baldwin Street nicht mehr steilste Straße der Welt

Einige Anwohner der Baldwin Street sind erleichtert: Dass ihre Wohnadresse nun nicht mehr offiziell die steilste Straße der Welt ist, bedeutet für sie vor allem weniger Touristen. Andere wollen sich nicht so schnell geschlagen geben: Eine andere Art der Beschilderung sei nötig, damit die Baldwin Street weiterhin die steilste Straße der Welt bleibt.

Dunedins Bürgermeister Dave Cull nimmt das Ganze äußerst pragmatisch: „Dass die Straße nicht mehr im Guinness-Buch steht, heißt nicht, dass sie nun weniger steil wäre. Wir sind sicher, dass auch weiterhin viele Besucher zu uns und auf die Baldwin Street kommen werden.“

Am 16. Juli erklärte Guinness World Records offiziell, die Baldwin Street sei nicht mehr die steilste Straße der Welt. Der Titel ging stattdessen an die Ffordd Pen Llech im walisischen Dorf Harlech. Diese 330 Meter lange, sehr kurvige Dorfstraße hat an ihrer steilsten Stelle ein Gefälle von 37,45 Prozent – und ist damit um 2,5 Prozent steiler als die geradeaus führende, 360 Meter lange Baldwin Street.

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Aucklands neues Winter Festival

Neuseelands neuestes Festival heißt Elemental AKL. Ganz in der Tradition der europäischen Weihnachtsmärkte soll in der größten Stadt Neuseelands auch der Winter eine festliche, fröhliche Zeit sein. Dafür fährt Elemental AKL ab Anfang Juli eine ganze Reihe kostenfreier öffentlicher Events auf: von Licht-Installationen des renommierten Künstlers Angus Muir, Streetfood und Ausstellungen bis zu großen Events und viel Entertainment.

Auckland, wo es zwischen April und Oktober vornehmlich grau und regnerisch aussieht, als neuer „winter playground“?

Eben gerade. Die Stadt hat sich bereits einen pinkfarbenen Radweg mitten durch ihr Zentrum gegönnt, und die regelmäßigen Lichtshows auf der Harbour Bridge sind bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt – denn Licht ist im grauen Winter enorm wichtig.

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