| John Key beim Kopenhagener Klimagipfel |
| Donnerstag, 24. Dezember 2009 um 12:36 Uhr | |||
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Die Kopenhagen-Pleite geht auch an Neuseeland nicht spurlos vorüber. Zunächst stieß Premierminister John Key auf Entsetzen, als er trotz eines finanzierten Tickets von Umweltorganisationn Greenpeace auf seine Teilnahme verzichten wollte. Als US-Präsident Barack Obama seine Teilnahme zusicherte, entschied sich auch John Key um. Doch das „clean green“-Image seines Landes zu verkaufen gelang ihm nur spärlich: In letzter Sekunde wurde er aus einer BBC Debatte ausgeschlossen, zu Gunsten seines australischen Kollegen Kevin Rudd. Auch sonst trat Neuseelands Oberhaupt wenig in Erscheinung. Mit Statesments wie: "Mir geht es nicht darum Neuseelands Klimaziel zu erhöhen. Mir geht es darum, in Kopenhagen sicherzustellen, dass wir die Bedingungen in ein Klimaabkommen bekommen, die wir brauchen, um ein Ziel von zehn bis 20 Prozent zu erreichen. Wenn wir diese Bedingungen nicht verhandeln können, reduzieren wir eben nur um zehn Prozent“, fand er nicht nur unter den Aktivisten keine Freunde. Viele Medien kritisieren nun nicht nur die globale, sondern auch die nationale Pleite Kopenhagen.
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