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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Tongariro Crossing: Was wird aus dem beliebtesten Wanderweg Neuseelands?

Immer mehr Besucher wandern auf dem etwa 20 Kilometer langen Tongariro Alpine Crossing, das als beliebteste Tageswanderung in ganz Neuseeland gilt. An klaren Tagen kann man von der Wanderroute Mt Ngauruhoe (bekannt als „Mount Doom“ aus den „Herr der Ringe“-Filmen), Mt Taranaki im Westen der Nordinsel und die Kaimanawa Ranges im Westen sehen.

Die spektakulären Ausblicke auf Berggipfel, Vulkankrater, dampfende Schlote und vielfarbige Ablagerungen in einer kargen Mondlandschaft lohnen jede Anstrengung – finden auch diejenigen Wanderer, die auf der „Devil’s Staircase“ gewaltig ins Schnaufen geraten.

Im Jahr 2015 kamen 125.000 Besucher, die das Tongariro Alpine Crossing in Angriff nahmen. Und die waren nicht gleichmäßig auf das Jahr verteilt: In der Nebensaison, zwischen März und Oktober, herrschen im Tongariro National Park teilweise sehr unwirtliche Bedingungen, die Wanderung ist dann oft nur eingeschränkt möglich oder der Weg muss komplett gesperrt werden. Auch im neuseeländischen Sommer gibt es immer wieder Sperrungen wegen Schlechtwetter-Einbrüchen. Alle, die dann nicht wandern konnten, warten auf schönes Wetter – und dann gibt es Staus.

Die steigende Beliebtheit des Tongariro Alpine Crossing bringt einen wachsenden Berg an Problemen mit sich: In der Hochsaison parkten Wanderer bis zu zwei Kilometer entlang der Zufahrtsstraßen, weil die Besucherparkplätze an den beiden Endpunkten des Weges hoffnungslos überfüllt sind. Wenn fast 2.000 Wanderer gleichzeitig starten – denn das Crossing braucht einen ganzen Tag, so dass alle am frühen Morgen loslaufen müssen – dann wird es eng.

Auf dem Track stauen sich zeitweise endlose Schlangen von Wanderern an engen Wegstücken. Das hat nicht mehr viel mit dem Naturerlebnis zu tun, das die meisten Neuseeland-Besucher erwarten.

Sowohl das DOC als auch der Maori-Stamm der Ngati Hikairo Ki Tongariro sind sehr daran interessiert, das Erlebnis der vielen Besucher zu verbessern. Wie kann das funktionieren, ohne eine Zugangsbeschränkung zu erlassen oder die Zahlen der Wanderer auf andere Weise zu verringern – was nach der aktuellen Gesetzeslage auch gar nicht möglich wäre?
Ideen gibt es so einige. Vorrangiges Ziel der Initiative sind Verbesserungen der Infrastruktur und eine Kanalisierung der Besucherströme. In der Hauptsaison sollen zusätzliche Toiletten an der Strecke aufgestellt werden.

Die Parkplätze an der Ketetahi und der Mangatepopo Road werden ausgebaut, abseits davon wird das Parken bald verboten sein. Und da es ohnehin praktischer und bequemer ist, sich am Startpunkt absetzen und am Ziel wieder abholen zu lassen, wollen DOC und Ngati Hikairo Ki Tongariro Besucher noch stärker dazu anhalten, die zahlreichen Shuttle-Anbieter in Taupo, Turangi oder Whakapapa Village zu nutzen.

Ob all diese Maßnahmen ausreichen, um die zunehmenden Besuchermassen zu kanalisieren und jedem Touristen ein gleichermaßen tolles Wandererlebnis zu bieten? Wir können es nur hoffen.

(Jenny Menzel)

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