NewZealand Migration

 

Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

Leserfoto-Kalender Neuseeland 2017

 

Bestellen Sie den neuen Leserfoto-Kalender 2017 (Format: 500 mm x 350 mm) zum Preis von 24,95 €, Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei, andere Länder zzgl. 3 €) risikofrei gegen Rechnung. Ansichten der Kalenderblätter und Bestellungen in unserem Shop.

 

 

 

Das aktuelle Heft ...

 ... oder ältere Hefte HIER bestellen!

Geschenkabo-Gutschein

Wenn Sie ein Geschenkabo bestellt haben finden Sie hier einen Gutschein für den Beschenkten.

 

360° Kanada

Kennen Sie schon unser Schwester-Magazin 360° Kanada?
Mehr erfahren Sie hier:

 

Werbung

Manukahonig, Wein und Bier, Schönes und Nützliches aus und um Neuseeland erhalten Sie beim

Willkommen bei 360° Neuseeland

Wellington: die sympathischste Hauptstadt der Welt

Wellington, die „coolste kleine Hauptstadt“ der Welt, gilt vielen Neuseeland-Reisenden als die einzige ernstzunehmende Stadt in dem weltabgeschiedenen Inselstaat. Hier gibt es alles, was Europäer in Auckland, Christchurch und Dunedin (noch) vermissen: eine lebhafte Theater- und Kunstszene, Mode und Stil, gutes Essen und eine echte Innenstadt.

Im Cuba Street Quarter kommen Stadtpflanzen und Shopping-Addicts voll auf ihre Kosten. Hier bieten dicht an dicht Kaffeeröstereien, schicke Boutiquen, Second-hand-Shops und Musikläden ihre Waren feil, und die witzige Installation des „Bucket Fountain“ ist nicht das einzige Kunstwerk, das man beim Stadtbummel in Wellington entdecken wird. Dicht daneben, am Courtenay Place, tobt nachts das Leben in zahlreichen kleinen Bars, auf Bühnen und in Nachtclubs.

Auch Geschichte gibt es reichlich: Wer sich für die Staatsgeschäfte Neuseelands interessiert, der kann eine der kostenlosen Führungen durch das Regierungsviertel mitmachen, das nach seinem eindrucksvollsten (und ästhetisch umstrittenen) Bauwerk das „Beehive“ genannt wird. Die Führungen vermitteln nicht nur Informationen zur Arbeit der Parlamentarier, sondern geben auch einen Einblick in die erdbebensichere Konstruktion der Gebäude.

Weniger erdbebensicher, aber noch viel geschichtsträchtiger sind die zahlreichen Villen im viktorianischen Stil und die Kirchen, deren älteste die bereits 1855 aus Holz errichtete neugotische St Paul’s Cathedral ist. Auch die Art-déco-Gebäude an der Willis Street und am Lambdon Quay machen Wellington für Kunstfreunde zum Muss. Für den kleinen Hunger zwischendurch bieten im überdachten Capital Market zahlreiche kleine Stände bezahlbares Streetfood und guten Kaffee.

Das tollste an Wellington ist unbestritten, dass so viele der Aktivitäten in dieser Stadt kostenfrei oder für wenig Geld zur Verfügung gestellt werden. Das beginnt beim schlichtweg großartigen Nationalmuseum „Te Papa Tongarewa“ (das ebenfalls erdbebensicher errichtet ist und eine spannende interaktive Erdbeben-Ausstellung zeigt), geht weiter bei der kostenfreien „City Gallery“, die am Civic Square zeitgenössische Kunst aus aller Welt zeigt, und endet noch lange nicht bei der Vielzahl von Spazier- und Wanderwegen rings um Wellington, das von dichten Wäldern, gepflegten Parks und weit geschwungenen Buchten umrahmt wird.

Für Film-Fans wird „Wellywood“ immer mehr zum Mekka – nicht nur die mit Oscars überschüttete Fantasy-Trilogie „Herr der Ringe“ und ihr Nachfolger, der „Hobbit“, wurden in den Stone Street Studios in Wellingtons Stadtteil Miramar und an einer Vielzahl von Plätzen im Stadtgebiet und in der nahen Umgebung gedreht. Ein (kostenloser) Besuch in der „Weta Cave“ zeigt, mit welchem Erfindungsreichtum die kleine Produktionsfirma Kostüme, Requisiten und Kulissen für Filme wie „Avatar“, „King Kong“ oder aktuell „Ghost in the Shell“ herstellt. Und wer mit dem „Lord of the Rings Location Guide“ von Ian Brodie in der Hand durch Wellington streift, der kann sich seine Location-Tour völlig kostenlos selbst zusammenstellen.

Der Victoria Park auf dem Mount Victoria ist aber nicht nur für Filmfans interessant. Hier oben genießt man an Schönwettertagen eine herrliche Aussicht über die ganze Stadt und das Hafenbecken, wo die Fähren von der Südinsel und das eine oder andere Kreuzfahrtschiff einlaufen. Ein besonders eindrucksvoller Anblick bietet sich übrigens bei Nacht!
Bummeln und entspannen ist in Wellington vor allem an der Waterfront angesagt, die sich sozusagen quer durch die Stadt zieht. Bei schönem Wetter tummeln sich hier gefühlt alle 190 000 Einwohner Wellingtons auf den Spielplätzen, in den Parks, in Cafés und Restaurants, beim Joggen und Skaten, und der eine oder andere springt auch beherzt ins (doch recht kühle) Wasser der Oriental Bay.

Wer wieder abreisen muss, der ist in aller Regel überzeugt: „Absolutely positively Wellington“ ist genau der richtige Claim für diese sympathische kleine Hauptstadt.

(Jenny Menzel)

Goto Top