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Te Araroa Trail: ein Wanderweg der Extraklasse

Der Te Araroa Trail ist für Neuseeland so etwas wie in Europa der Pilgerweg nach Santiago de Compostela – ein Fernwanderweg der Träume, den man einmal im Leben gelaufen sein muss. Erst im Jahr 2011 eröffnet, zieht Te Araroa bereits zahlreiche Wanderer aus aller Welt nach Neuseeland.

Übersetzt heißt „Te Araroa“ so viel wie „der lange Weg“ – und tatsächlich ist diese Wanderroute so etwas wie der ultimate Neuseeland-Wanderweg. Er beginnt am Cape Reinga ganz im Norden Neuseelands und endet in Bluff, am südlichsten Punkt des Festlands. Zwischendurch führt er an Stränden entlang und durch grünes Weideland, überquert Flüsse und Gebirge, trifft auf kleine und große Ortschaften, windet sich durch Vulkanlandschaften und weitere atemberaubende Szenerien.

Der Te Araroa Trail ist kein Spaziergang und auch nicht zu vergleichen mit den Great Walks, auf denen Touristen die Schönheit und Vielfalt der neuseeländischen Natur genießen sollen. Auf dem Track wartet eine Reihe von ganz realen Gefahren: plötzliche Wetterwechsel oder Schneestürme im alpinen Gelände, gefährliche Flussüberquerungen, Verletzungen beim Laufen oder ausgehender Proviant.

Anders als viele neuseeländische Wanderwege ist der Te Araroa Trail nicht gespurt oder gepflegt, und es gibt auch keine eigens errichteten Übernachtungsmöglichkeiten am Weg. Nicht selten müssen Wanderer den Trail abbrechen oder gar aus misslichen Situationen gerettet werden. Wenn sie erfolgreich sein wollen, müssen sie sich mindestens vier bis fünf Monate Zeit nehmen.

Trotzdem: Seit der Eröffnung sind die Zahlen derjenigen, die den Fernwanderweg wagen wollen, jedes Jahr etwa 30 Prozent gestiegen. Im Sommer 2014/15 haben etwa 150 Wanderer den Track geschafft, schätzt man – die Zahlen werden aber nicht offiziell ermittelt, sondern anhand von Blogeinträgen und dem Feedback von Wanderern geschätzt.

Die wachsende Beliebtheit des Te Araroa Trail führt auch dazu, dass Wanderer mit weniger Zeit oder Commitment nur Teile des Weges laufen. Das ist völlig in Ordnung, sagt Rob Wakelin, der das Te Araroa Projekt verwaltet. „Es gibt sehr attraktive Abschnitte des Tracks, die man an einem oder wenigen Tagen laufen kann. Bei Te Araroa geht es nicht einfach um das Wandern, vielmehr soll man auf der Route unser Land und seine Menschen kennenlernen.“

Oft werden Wanderer von Fremden zum Übernachten oder zum Essen eingeladen; eine tolle Möglichkeit für das Erleben der typischen Kiwi-Gastfreundschaft und der neuseeländischen Küche.

Der Te Araroa Trust möchte möglichst jeden Neuseeländer einladen, an dem Projekt mitzuwirken. Ob man ihn selbst läuft, eine Spende gibt oder als Freiwilliger hilft, wichtig ist für Rob Wakelin die Erkenntnis: „Der Typ mit dem Rucksack, der da die Straße entlangschlurft, könnte gerade auf der wichtigsten Wanderung seines Lebens sein.“

Te Araroa soll sich zu einer „rite of passage“ entwickeln, einem Vorhaben, das man einmal im Leben macht und das einen verändert. Jedes neuseeländische Kind soll davon träumen, später einmal den Te Araroa Trail zu laufen. Und wenn Menschen aus anderen Ländern diesen Traum ebenfalls haben, heißen die Neuseeländer sie herzlich willkommen!

(Jenny Menzel)

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