NewZealand Migration

 

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Derzeit keine Residence-Anträge möglich: Skilled Migrant Kategorie momentan geschlossen

Mitte August soll eine neue Skilled Migrant Kategorie in Kraft treten, bei der es einige Änderungen geben wird. Die alte Kategorie wurde bereits geschlossen, so dass momentan keinerlei Residence Anträge in dieser Schiene bei Immigration New Zealand eingereicht werden können.

Die Einwanderung nach Neuseeland wird künftig schwieriger, zeitaufwendiger und kostspieliger, das lassen die Experten bereits verlauten. Wie genau die Rahmenbedingungen und Feinheiten der gerade neu entstehenden Skilled Migrant Kategorie tatsächlich aussehen, darüber lässt sich momentan nur spekulieren. Der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn aus Wellington erklärt jetzt schon die größte Änderung: „Das Punktesystem wurde stark überarbeitet mit dem Ziel möglichst nur noch gut qualifizierten in guten Jobs, die Einwanderung zu ermöglichen. Top-Ausbildungen und langjährige Berufserfahrungen werden belohnt.“

Der Status Quo: Die Skilled Migrant Kategorie ist das Steckenpferd der Einwanderung nach Neuseeland, denn der Großteil der Bewerber immigriert über diese Schiene. Sie besteht aus einem Punktesystem, nach dem die Bewerber eingestuft und bewertet werden. Neben einem als ‚skilled employment’ geltenden Arbeitsangebot benötigten die Bewerber entsprechende Ausbildungen/Qualifikationen und gewisse Berufserfahrung. Zudem gibt es Punkte für das Alter und für Englischkenntnisse.

„In Zukunft, soviel ist schon klar, wird entschieden, ob ein Bewerber tatsächlich ein ‚skilled Migrant’ ist, indem die Höhe seines Gehaltes im nötigen Arbeitsangebot zugrunde gelegt wird“, erklärt Peter Hahn. „Unter rund 50.000 NZD Jahresverdienst zählt die Tätigkeit als nicht ‚skilled’, über 70.000 NZD pro Jahr kann man im Prinzip jede Arbeit ausführen und sie gilt aufgrund des hohen Verdienstes im Sinne der Kategorie als ‚skilled employment’. Die neue Regelung wirkt sich auf den Großteil meiner Kunden nicht negativ aus, denn sie arbeiten ohnehin in Jobs, bei denen sie mehr als 50.000 NZD pro Jahr verdienen. Aufgrund der neuen Punkteverteilung schaffen es manche hochqualifizierte Kunden sogar, sich für ein Residence Visa ohne Arbeitsangebot zu qualifizieren.“ Allerdings sind zurzeit noch nicht alle Details der neuen Policy bekannt. „Und da liegt der Haken“, weiß der Neuseeland-Experte. „Unklar ist zum Beispiel, unter welchen Voraussetzungen Berufserfahrung mit Punkten belohnt wird. Unter Umständen wird nur noch sogenannte ‚skilled work experience‘ anerkannt, also hochwertige Berufserfahrung. Sollte das der Fall sein, sind Probleme vorprogrammiert, und zwar nicht nur hinsichtlich der Auslegung der Regeln, sondern auch hinsichtlich der Frage, ‚wie kann man so etwas nachweisen‘?“

Die mit den geplanten Änderungen verbundenen Unsicherheiten sind natürlich für zahlreiche Bewerber momentan ärgerlich, weil sie schlecht planen können. Normalerweise haben wir bei unseren Kunden eine gewisse Planungssicherheit. Zur Zeit sind einige Faktoren noch unsicher, das macht es schwierig, eine Situation bis ins Detail zu prognostizieren.“

Die neue Skilled Migrant Kategorie soll ab dem 14. August wieder aufmachen, so die neuseeländische Einwanderungsbehörde. „Das ist jedoch nur ein mögliches Datum, ab dem dann wieder Anträge zu den neuen Konditionen in dieser Schiene angenommen werden. In der Vergangenheit gab es so eine Situation jedoch schon einmal und da dauerte es mehrere Monate, bis Immigration die Skilled Migrant Kategorie wieder öffnete. Damals konnten wir fast ein halbes Jahr keine Anträge mehr einreichen“, erinnert sich Peter Hahn.

Diesmal rechnet er jedoch mit einer kürzeren Schließung. „Die Grundlage der Verschärfungen wurde bereits bekannt gegeben. Wenn dann die Kategorie hoffentlich Mitte August wieder geöffnet wird, herrscht auch wieder mehr Klarheit.“

Eines ist jedoch sicher, egal welche Einwanderungsschiene man wählt, die Immigration nach Neuseeland wird derzeit für die meisten immer schwieriger und vor allem zeitaufwendiger und damit auch teurer.

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