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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Great Walk Nummer elf ist bei Rotorua geplant

Der nächste Great Walk Neuseelands könnte auf der Nordinsel liegen; eine von der Regierung in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie soll einen Wanderweg am Mount Tarawera auf seine Eignung als neuen Touristenmagneten untersuchen.

In Zusammenarbeit mit ortsansässigen Maori-Stämmen rund um Rotorua wird geprüft, ob ein dreitägiger Wanderweg rund um den See und über den Gipfel für Wanderer, aber auch für die lokale Wirtschaft sinnvoll wäre. Zu einem Great Walk gehören neben dem Weg an sich immer auch eine Reihe von bewirtschafteten Unterkünften, Führungen und andere touristische Angebote.

Auch die Auswirkungen auf die Umwelt und auf spirituelle Anliegen der Maori müssen bedacht werden, bevor ein neuer Wanderweg auf diesem Terrain angelegt wird.

Mount Tarawera ist Neuseelands gefährlichster Vulkan, der bei einem massiven Ausbruch 1886 das Gesicht der Region Rotorua komplett veränderte. Er verschüttete nicht nur ein Maori-Dorf, sondern zerstörte die bis dahin weltberühmten weißen und rosafarbenen Sinterterrassen und formte den Lake Rotomahana und das angrenzende Waimangu Volcanic Valley. Bis heute ist der Vulkan aktiv, was Wanderer an den dampfenden Felsspalten, den vielen heißen Quellen und Schlammlöchern unschwer erkennen können.

Ein Great Walk in dieser faszinierenden und wunderschönen Umgebung wäre zweifellos ein Anziehungspunkt für inländische und ausländische Besucher. Er könnte das Juwel in Rotoruas Krone werden, das ohnehin bereits einen Großteil der Gäste nach Neuseeland zieht.

Entscheidend ist die Zustimmung der Maori-Stämme in der Region, die im Te Mana o Ngati Rangitihi Trust zusammengeschlossen sind. Als spirituelle „Wächter“ des Mount Tarawera achten sie sehr darauf, dass die kulturelle Bedeutung des Vulkans für ihr Volk gewahrt bleibt.

Die Route könnte in The Landing starten und auf einem bereits existierenden Wanderweg zur Te Rata Bay mit dem erst seit kurzem zugänglichen Hot Water Beach führen, wo am Ende der ersten Etappe in Te Ariki von den Maori-Besitzern neue Unterkünfte eingerichtet und verwaltet werden könnten.

Von hier würde die zweite Etappe zur Tapahoro Campsite führen und danach weiter zu den Tarawera Falls und zur Humphries Bay. Von dort könnten Wanderer über den Berg zum Lake Okataina laufen oder wahlweise in Kawerau ihre Wanderung beenden.

Die Planung der Route ist noch im Anfangsstadium. Eines ist für die beteiligten Maori aber sicher: Der Great Walk soll zumindest in Teilen kostenpflichtig sein, etwa durch geführte Wanderungen. Absolut undenkbar ist die Vorstellung für sie, dass Horden von Touristen auf den Gipfel ihres heiligen Berges stürmen, wie es am Tongariro Crossing bereits der Fall ist.

Um den Berg zu schützen, soll es Zugangskontrollen oder gar -beschränkungen für Wanderer geben – ist das vielleicht ein Zukunftsmodell für alle von Neuseelands beliebteren Wanderwegen?

(Jenny Menzel)

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