NewZealand Migration

 

Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

Leserfoto-Kalender Neuseeland 2017

 

Bestellen Sie den neuen Leserfoto-Kalender 2017 (Format: 500 mm x 350 mm) zum Preis von 24,95 €, Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei, andere Länder zzgl. 3 €) risikofrei gegen Rechnung. Ansichten der Kalenderblätter und Bestellungen in unserem Shop.

 

 

 

Das aktuelle Heft ...

 ... oder ältere Hefte HIER bestellen!

Geschenkabo-Gutschein

Wenn Sie ein Geschenkabo bestellt haben finden Sie hier einen Gutschein für den Beschenkten.

 

360° Kanada

Kennen Sie schon unser Schwester-Magazin 360° Kanada?
Mehr erfahren Sie hier:

 

Werbung

Manukahonig, Wein und Bier, Schönes und Nützliches aus und um Neuseeland erhalten Sie beim

Willkommen bei 360° Neuseeland

Kaikoura-Erdbeben lässt neue Attraktion auftauchen

Das Erdbeben vom November 2016, das die Ostküste der neuseeländischen Südinsel erschütterte, war besonders für die Küstenstadt Kaikoura verheerend. Die gesamte Küstenlinie wurde durch die Kraft des Bebens, das 7,8 Punkte auf der Richter-Skala erreichte, teilweise um mehrere Meter angehoben.

Die Folgen waren furchtbar: Straßen und Bahnlinien waren komplett zerstört, Kaikoura und einige andere Städte von der Außenwelt abgeschnitten, der Hafen nicht mehr zugänglich. Tausende Meerestiere lagen auf dem Trockenen und starben, trotz heroischer Anstrengungen vieler Neuseeländer, die tagelang Paua-Muscheln und Krebse zurück in tiefere Wasserzonen beförderten.

Auch touristische Wahrzeichen wie die „Seebären-Kinderstube“ am Ohau Stream etwa 30 Kilometer nördlich der Stadt waren nach dem Erdbeben nicht mehr zugänglich. Man befürchtete, dass viele der seltenen Neuseeländischen Seebären („kekeno“), die dort in einem natürlichen, geschützten Felsenbecken ihre erste Kindheit verbringen, verletzt oder getötet worden wären, und dass sich die Mütter nun neue Aufzuchtplätze für ihre Jungen suchen würden.

Diese Sorge erwies sich zum Glück als unbegründet – die Seebären sind in die Gegend am Ohau Point zurückgekehrt und haben ihre Babys mitgebracht. Und während die Küste vor Kaikoura ihre alte Form nicht zurückbekommen wird, haben sich doch zahlreiche neue Schätze der Natur gezeigt, die erst durch das Erdbeben sichtbar wurden.

Eine neue Attraktion in Kaikoura, das bei Touristen vor allem wegen der hervorragenden Möglichkeiten zum Whale Watching berühmt ist, stellen zum Beispiel die „Hope Springs“ dar. Hier sprudeln an einer Stelle im offenen Meer in der Whaler’s Bay aus einem Riss im Ozeanboden champagnerartige Bläschen empor. Kajaktouren in der Gegend haben jetzt einen neuen Punkt auf ihrer Agenda.

Einige Monate nach dem Beben entdeckten Anwohner des Gooch Beach eine weitere Neuigkeit am Strand: Auf einmal lagen hier zahlreiche kugelförmige Steine in der Größe von Wasserbällen im Sand. Die „Dinosaurier-Eier“, wie sie sofort getauft wurden, dürften ganz ähnlich entstanden sein wie ihre großen Brüder, die Moeraki Boulders am Strand nördlich von Dunedin.

Natürlich sind es keine Eier – dafür sind die Stein-Konkretionen viel zu rund, und da einige der Bälle bereits zerbrochen sind, kann man sich auch von ihrem Inhalt überzeugen. Trotzdem: Einige der 300.000 Besucher, die jedes Jahr nach Moeraki kommen, schauen sich bestimmt auch gern die kleineren Kugeln bei Kaikoura an.

(Jenny Menzel)

Goto Top