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Wird Freedom Camping in Neuseeland illegal?

Ein Wahlversprechen der neuseeländischen National Party sollte ausländische Touristen aufhorchen lassen: Die Partei hat versprochen, nach einer Wiederwahl neue Freedom-Camping-Regeln einzuführen, die es den Gemeinden erlauben würden, das freie Parken von Wohnmobilen über Nacht zu verbieten. National möchte für alle Fahrzeuge, die keinen „Self Containment“-Sticker haben, das Parken in einer Entfernung von mehr als 200 Metern von einer öffentlichen Toilette verbieten.

Die Gemeinden und das Department of Conservation (DOC) sollen außerdem die Freiheit bekommen, sofortige Bußgelder für alle zu verhängen, die dieser Regel nicht folgen. Wenn der Fahrer die Strafe nicht vor Ort bezahlen kann, wird sie an den Fahrzeughalter weitergegeben – das schließt auch Wohnmobil-Vermieter ein.

Freedom Camping ist in den letzten Jahren ein großes Problem in einigen Landesteilen geworden. Vor allem die Regionen, die dünn besiedelt sind und (gerade deshalb) viele Besucher bekommen, können allein mit den Steuerzahlungen nicht für den notwendigen Erhalt und Ausbau der Infrastruktur aufkommen.

Auch weiterhin werden die Gemeinden und das DOC Freedom Camping in bestimmten Regionen (Wohngegenden oder Naturschutzgebieten) komplett untersagen können. Diese Möglichkeit sollen nun auch Land Information New Zealand und die New Zealand Transport Authority bekommen, damit in Zukunft auch für staatseigenes Land Einschränkungen ausgesprochen werden können – wobei die Verbote sowohl für einzelne Straßen als auch für ganze Stadtzentren gelten könnten.

Im Distrikt Tekapo könnten solche Einschränkungen zuerst ausgesprochen werden. Hier befindet sich am Ufer des Lake Pukaki der beliebte (und in der Hochsaison komplett überlaufene) kostenlose Stellplatz „The Pines“, der auf staatseigenem Land liegt.

Paula Bennett, Tourismus-Sprecherin von National, sagt: „Freedom Camper bleiben zwar länger in unserem Land und geben im Durchschnitt auch mehr aus, aber es werden immer mehr. Und eine kleine Minderheit von ihnen behandelt unsere Straßenränder und öffentlichen Plätze leider nicht mit dem gebotenen Respekt. Viele Gemeinden haben darum die Regierung darum gebeten, einheitlichere Regeln aufzustellen und ihnen bei der Bestrafung derjenigen zu helfen, die diese Regeln nicht einhalten.”

Die National Partei will außerdem eine neue App herausbringen, die Touristen legale Stellplätze zeigt, und es ihnen durch eine landesweit einheitliche Beschilderung erleichtern zu erkennen, wo sie offiziell über Nacht parken dürfen und welche Pflichten sie dabei haben.

Die angekündigten Veränderungen sollen keine Auswirkungen auf Wanderer und Jäger haben, die im „backcountry“ campen wollen; diese gelten nach wie vor nicht als Freedom Camper.

Nationals Wahlversprechen lautet, mehr Touristen nach Neuseeland zu locken – und zwar gezielt in die Regionen, die es nötig haben. Dafür soll ein Infrastruktur-Fonds von 100 Millionen Neuseeland-Dollar eingerichtet und auch der Straßenbau weiterhin gezielt gefördert werden.

Der Wahlgegner, die Labour Party, hat andere Pläne bezüglich des Tourismus: Sofort nach einem Wahlsieg will sie eine „tourist tax“ von 25 Neuseeland-Dollar auf jedes Flugticket aufschlagen.

(Jenny Menzel)

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