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Waimangu Volcanic Valley ab jetzt in Maori-Besitz

Das Maori Arts & Crafts Institute in Te Puia, eine Institution zur Förderung der traditionellen Maori-Künste in Rotorua, hat gemeinsam mit zwei ortsansässigen Maori-Gemeinden die geothermale Attraktion „Waimangu Volcanic Valley“ am Lake Rotomahana etwa 20 Minuten entfernt von Rotorua gekauft. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt.

Die Stämme der Ngati Rangitihi und Tuhourangi hatten mit Unterstützung des Maori Arts & Crafts Institute im Juni 2017 ein Angebot an die James-Familie gemacht, der das weltweit jüngste Geothermalsystem gehörte. Bedingung war eine Übertragung der Pachtrechte, der das Department of Conservation (DOC) bis zum Jahr 2056 zugestimmt hat.

Das „Waimangu Volcanic Valley“ bietet Sightseeing-Touren durch das geothermale Gebiet an, wozu auch Bootsfahrten auf dem Lake Rotomahana gehören. Der vorherige Besitzer, Harvey James, war im Februar 2017 verstorben. Seine umweltbewussten Tourismuskonzepte waren preisgekrönt; unter anderem wurde James vom Rotorua District Council mit dem „Community Leadership Award“ für seine Arbeit in der Gemeinde ausgezeichnet.

Das „Waimangu Volcanic Valley“ blickt stolz auf eine „Qualmark Gold“-Zertifizierung und zahlreiche Nachhaltigkeitspreise, wie etwa den „Bay of Plenty Supreme Sustainable Business Award 2004“. Die beiden Maori-Stämme wollen die Arbeit von Harvey James, den sie als spirituellen Führer ansehen, weiterführen. Trudi James, die Witwe, erklärte sich sehr zufrieden mit dem Verkauf an die Maori. Genauso hätte es ihr verstorbener Mann gewollt.

Auch für die beiden "iwi" ist das Projekt ein großer Schritt in der Beziehung zueinander. Während Ngati Rangitihi 50 Prozent der Anteile am „Waimangu Volcanic Valley“ hält, besitzt Tuhourangi 10,8 Prozent und das Te Puia Arts & Crafts Institute hält 39,2 Prozent. Der Vorsitz des neuen Aufsichtsrates wird regelmäßig zwischen den drei Parteien wechseln.

Die Maori-Vertreter erklärten, dass sie zum Wohl des neuseeländischen Volkes und der einzigartigen Natur ihrer Heimat zusammenarbeiten wollten – genauso wie es ursprünglich der Fall gewesen war bei den „Pink and White Terraces“. Diese erste touristische Attraktion Neuseelands war ebenfalls von Maori aus der Umgebung verwaltet worden, bevor sie beim Ausbruch des Mount Tarawera im Jahr 1886 zerstört wurde.

Touristen, die Rotorua und seine Umgebung besuchen, spüren bereits heute die große kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung der Maori, die hier seit Jahrhunderten leben. Dass immer mehr touristische Attraktionen nicht nur mit den Ureinwohnern Neuseelands werben, sondern wirklich von ihnen besessen und verwaltet werden, ist eine beachtliche und begrüßenswerte Entwicklung.

(Jenny Menzel)

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