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Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Neuseeland setzt neuen Trend: Astrotourismus

Neuseeland ist eines der weltweit beliebtesten Reiseziele – nicht nur für Wanderfreunde und Naturliebhaber, sondern neuerdings auch für Astrotouristen. Besonders in Asien genießt das Land einen Ruf als einer der besten Orte für Sternenbeobachtungen am Nachthimmel.

Professor John Hearnshaw, Gründer des Aoraki Mackenzie International Dark Sky Reserve und Preisträger der „Queens Birthday“-Auszeichnung für seine astronomischen Arbeiten, begrüßt den Astrotourismus als großartige Gelegenheit für die Region.

Seitdem das Dark Sky Reserve im Jahr 2012 gegründet wurde, haben die Besucherzahlen der Mackenzie-Region, einer traditionell eher weniger besuchten Gegend auf Neuseelands Südinsel, um 20 Prozent zugenommen. Das Dark Sky Reserve ist heute eine von Neuseelands wichtigsten Touristenattraktionen.

Die Astrotouristen bringen wertvolles Geld nach Mackenzie und sorgen für neue Arbeitsplätze: Sie buchen Übernachtungen und Sternenbeobachtungs-Touren. Sogar kleine Mini-Observatorien wurden bereits eingerichtet, um der wachsenden Nachfrage zu begegnen.

In der „Lakestone Lodge“ in Pukaki gibt es einige Teleskope und „Skyscape“ in Twizel bietet seinen Gästen eine gläserne Lodge, wo sie im Bett liegend die Sterne beobachten können. Das „Mt Cook Lakeside Retreat“ wurde mit einer kleinen Sternwarte ausgestattet, wo den Gästen der Sternenhimmel gezeigt wird.

In Queenstown bietet „Skyline“ geführte Nachthimmel-Beobachtungen an, und das Cardrona Alpine Resort hat ebenfalls ein Sterngucker-Paket im Angebot.

„Auch das kleine Naseby in Central Otago wird sich demnächst als Dark Sky Reserve bewerben, und in Dunedin wird ebenfalls darüber nachgedacht. Das ist ansteckend“, meint Professor Hearnshaw.

Vom Astrotourismus profitieren aber auch andere Regionen in Neuseeland. Zuletzt wurde Great Barrier Island bei Auckland im August 2017 zum „Dark Sky Sanctuary“ deklariert, anerkannt durch die International Dark Sky Association.

Einer der Gründe für den Erfolg des Astrotourismus ist die Zunahme asiatischer Besucher in Neuseeland. „In China und Japan kann man den Sternenhimmel nur selten sehen, weil dort so starke Lichtverschmutzung herrscht“, erklärt Professor Hearnshaw. Vor allem Stadtbewohner sind überwältigt, wenn sie in Neuseeland zum ersten Mal in ihrem Leben die Milchstraße sehen.

Vom 13. bis 15. Oktober fand im „Hermitage Hotel“ in Aoraki/Mount Cook’s zum ersten Mal das „Starlight Festival“ statt, initiiert von der Universität von Canterbury. Fachbesucher und astro-begeisterte Laien waren eingeladen, den Sternenhimmel zu beobachten, an Foto-Workshops teilzunehmen, Ausstellungen und Vorträge zu besuchen.

Nicht ohne Grund ist die Website des Festivals auch ins Chinesische übersetzt. Das erste Dark Sky Reserve der südlichen Hemisphäre hat große Pläne für die Zukunft.

(Jenny Menzel)

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