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Notfall-Handyalarm wird in Neuseeland eingeführt

Die Sorge, bei einem Erdbeben, einer Überschwemmung oder einem Tsunami in Neuseeland festzusitzen, ohne zu wissen, was los ist – die haben nicht nur viele Touristen. Das neuseeländische Ministerium für Zivilverteidigung und Notfall-Management (MCDEM) hat nun einen landesweiten Notfall-Alarmierungskanal für Mobilfunkgeräte eingeführt, der ab Ende 2017 aktiv sein soll.

Über den Notfall-Handyalarm schicken autorisierte Institutionen des Katastrophenmanagements Nachrichten an Mobiltelefone, die für den Empfang eines solchen Alarms aktiviert sind.

Die Nachrichten werden nicht im gesamten Land, sondern gezielt in den Regionen versendet, die aktuell von einer ernsthaften Bedrohung betroffen sind – niemand wird also unnötig aufgeschreckt.

Der Notfall-Handyalarm wird als zusätzlicher Kanal eingerichtet, um Menschen in Katastrophensituationen mit den notwendigen Informationen zu versorgen und für ihre Sicherheit zu sorgen. Er ist ausdrücklich nicht als Ersatz für andere Warnsysteme gedacht. Wer sich gefährdet fühlt, sollte im Zweifel nicht auf einen offiziellen Alarm warten, sondern sofort handeln.

Wie genau die Alarm-Benachrichtigung aussehen wird, hängt vom Modell und der Software-Version des jeweiligen Mobiltelefons ab. Einige gemeinsame Merkmale haben die Nachrichten: Sie informieren über die Situation und die Institution, von der die Meldung stammt, geben Handlungsanweisungen und leiten den Empfänger, wenn nötig, an Stellen weiter, wo er mehr Informationen erhält. Sie informieren auch, wenn es wissenswerte Änderungen der Lage gibt, und wann die Gefahr vorbei ist.

Der Alarm sollte automatisch auf dem Startbildschirm des Handys erscheinen und meldet sich mit einem unverwechselbaren, durchdringenden Ton. Für die Übermittlung der Notfall-Meldungen wird ein eigenes Übertragungssignal verwendet; von überlasteten Funknetzen sind sie also nicht beeinflusst. Dadurch werden die Meldungen auch in Notfallsituationen zuverlässig übermittelt, wenn der Mobilfunkverkehr oder verstärkte Zugriffe auf Websites die Verbindung beeinträchtigen könnten.

Der Alarm wird nur für einen begrenzten Zeitraum in den Gebieten versendet, wo ernsthafte Bedrohungen auftreten. Jedes befähigte Mobilfunkgerät, das diese Gebiete während der Übertragungsphase betritt, wird dann die Benachrichtigung erhalten – abmelden kann man sich von den Benachrichtigungen nicht.

Zwar funktioniert das Notfall-Benachrichtigungssystem bei jedem neuseeländischen Mobilfunkbetreiber, aber nicht jedes Mobiltelefon kann die Notfall-Alarmierung empfangen. Nur etwa ein Drittel der Geräte wird anfangs in der Lage dazu sein. Diese Zahl soll allerdings im Laufe der Zeit beträchtlich zunehmen, wenn die Menschen alte Geräte mit neuen Versionen ersetzen.

Das Ziel des Ministeriums für Notfallmanagement ist klar: Jedes Mobiltelefon in der Zielregion, das eingeschaltet und zum Empfang der Notfall-Meldungen fähig ist, soll diese empfangen können. Man muss dafür weder eine App herunterladen noch sich für einen Dienst anmelden. Es genügt, sicherzustellen, dass das eigene Mobiltelefon mit einer aktuellen Software-Version ausgestattet ist.

Ob das der Fall ist, erfahren die Neuseeländer – bzw. alle, die derzeit in Neuseeland sind und ein Smartphone benutzen – am 26. November 2017 zwischen 18 und 19 Uhr. Dann wird das Notfall-Benachrichtigungssystem landesweit getestet.

(Jenny Menzel)

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