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Greenpeace-Aktivisten entern Schiff im Hafen von Taranaki

Eine Gruppe von Greenpeace-Aktivisten wurde am Mittwoch, den 31. Januar 2018 verhaftet, nachdem sie in das Hafengelände von Taranaki eingedrungen und ein Versorgungsschiff geentert hatten. Sie wollten damit gegen die geplante Öl- und Gasförderung in der Bucht von Taranaki protestieren.

Die fünf Protestler, zwei Männer und drei Frauen, überstiegen am Morgen mehrere Sicherheitszäune und gingen dann an Bord der „Mermaid Searcher“, die Vorräte an die größere „Amazon Warrior“ liefern soll.

Dieses 125 Meter lange Schiff führt derzeit seismische Tests vor der Küste von Taranaki aus, um Öl- und Gasvorkommen für mehrere Unternehmen zu untersuchen.

An Bord ketteten sich zwei der Frauen an das Deck, während die Männer auf den Mast kletterten. Dort oben entfalteten sie ein Greenpeace-Banner mit der Aufschrift „Rise up – end oil“.

Wenige Stunden später wurden die Aktivisten verhaftet; nur einer, Nick Hanafin aus Christchurch, blieb noch bis zum Abend an den Mast gekettet und wollte dort auch die Nacht verbringen, obwohl Sturm und Regen angekündigt waren. 

Der Chef des Hafens von Taranaki und die Polizei untersuchen nun, wie die Greenpeace-Aktivisten auf das Schiff kommen konnten. Ihnen droht eine Anzeige wegen Bruchs des „Crown Minerals Act“, der es unter dem „Anadarko Amendment“ untersagt, Ölförderschiffe auf See zu behindern.

Amanda Larsson von Greenpeace erklärte, die „Amazon Warrior“ würde tausende Quadratkilometer des Meeresbodens vor Neuseeland zerstören, während sie nach Öl und Gas suche. Das Gebiet vor Taranaki ist ein Lebensraum für Blauwale und die einzige Region Neuseelands, wo diese Tiere Futter finden.

„Wir fordern die ,Amazon Warrior‘ auf, ihre Suche nach Öl und Gas in Neuseelands unberührtem Ozean einzustellen“, sagte Larsson. Die Entscheidung der Aktivisten, das Versorgungsschiff im Hafen zu entern, sei wohlbegründet gewesen. „Die ,Amazon Warrior‘ selbst wird es tunlichst vermeiden, einen Hafen anzulaufen, weil sie starke Proteste der Bevölkerung erwartet.“

Greenpeace setzt seine Hoffnungen auf Neuseelands neue Premierministerin Jacinda Ardern. Der Klimawandel sei für ihre Generation das, was die Anti-Atombewegung in den 1980er-Jahren war. Damals hatte sich Neuseeland gegen die Macht der USA gestellt und keine nuklearen Waffen auf seinem Territorium zugelassen. Um gegen den Klimawandel vorzugehen, erfordere es nun den Mut, der mächtigen Ölindustrie die Stirn zu bieten und ihre Erkundungsschiffe zu stoppen.

(Jenny Menzel)

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