Neuerscheinung: Nordinsel abseits der ausgetretenen Pfade

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Benzinpreise in Neuseeland sind die höchsten aller OECD-Staaten

Steigende Treibstoffpreise kosten Autofahrer in Neuseeland hunderte Millionen Dollars, das ergab ein offizieller Report der Regierung. Diskutiert wird nun eine staatliche Regulierung der Benzinpreise.

Die letzte Überprüfung der Treibstoffpreise durch das Arbeitsministerium (MBIE) vom November 2017 ergab, dass die neuseeländischen Preise vor Steuern die höchsten in allen OECD-Staaten sind.

Eine tiefgehende Untersuchung, ob der Markt wirklich wettbewerbsfähig arbeitet, wird von allen Seiten als unausweichlich angesehen. Bisherig weigerten sich jedoch einige Unternehmen wie Mobil und Gull, ihre Daten herauszugeben, was Vergleiche unmöglich macht.

Deutlich sind die starken Preisunterschiede innerhalb des Landes; in Wellington und auf der gesamten Südinsel zahlen Autofahrer an der Tankstelle signifikant mehr als in den meisten Regionen der Nordinsel. Nicht belegt ist die häufig geäußerte Annahme, dass Treibstoff in einigen Teilen Neuseelands unter der Gewinnspanne verkauft wird, so dass die einen Autofahrer beim Tanken andere Autofahrer unterstützen.

Auch der neuseeländische Automobilclub NZAA forderte Neuseelands Benzinunternehmen wiederholt auf, die Preise zu senken. Die Gewinnspannen seien so hoch geworden, dass die Politik intervenieren müsse.

In vielen Teilen Neuseelands sind die Treibstoffpreise so hoch wie noch nie in den vergangenen drei Jahren. Den Standardpreis von 2,15 NZD pro Liter Benzin zahlten Autofahrer in Wellington und Teilen der Südinsel.

Die Benzinpreise sind in Neuseeland nach der Wahl von Labour zur regierenden Partei deutlich gestiegen; Anfang November 2017 stieg der Preis innerhalb von acht Tagen um 9 Cent pro Liter. Gleichzeitig fiel der Wert des Neuseeland-Dollars, während die Märkte noch unsicher über die Bedeutung des Regierungswechsels waren.

Energieministerin Megan Woods drohte bereits an, die Ergebnisse einer weiteren Untersuchung nicht abwarten zu wollen. Sie arbeite bereits an kurzfristigen Optionen, um die Verbraucher zu entlasten, die einen unfair hohen Preis für Benzin zahlen würden. Was das für Optionen sind, machte Woods allerdings noch nicht öffentlich.

(Jenny Menzel)

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