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Hitzewelle in Neuseeland: einige Regionen bekommen über 37 °Celsius

Die Thermometer in Neuseeland haben ja oft nicht allzu viel zu tun – die Temperaturen bewegen sich auch im Sommer nur selten in den Bereich, wo man anfangen würde zu schwitzen. Das ist in diesem Sommer anders – seit einigen Tagen beobachten Meteorologen eine Hitzewelle, die sich von Australien nun nach Neuseeland ausbreitet.

In einigen Teilen von Neuseeland wurden bereits Rekordwerte von bis zu 37 °Celsius gemessen, und Wetterexperten erwarten einen weiteren Anstieg der Temperaturen.

In Regionen wie der Hawke's Bay, die traditionell zu den wärmsten und sonnenscheinreichsten des Landes zählen, stöhnen die Kiwis unter der Sommerhitze. Freibäder und Strände sind zum Bersten gefüllt.

Selbst auf der Südinsel ist es ungewöhnlich warm: In den Marlborough Sounds herrschen derzeit 36 °Celsius, an der Ostküste ist es mit 34 bis 37° Celsius nicht kühler. Ein Allzeit-Hoch wurde in Richmond gemessen: Dort meldete die nationale Wetter-Agentur NIWA schon am Morgen 24,3 °Celsius; eine Temperatur, die in den 157 Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen in der Region Nelson nicht erreicht wurde.

„MetService” warnt die Menschen auf der Nordinsel und vielen Teilen der Südinsel vor ungewöhnlich heißem Wetter mit Temperaturen um die 30 °Celsius. Und das Wetter soll anhalten, wenigstens für die nächste Woche.

Die einzige kühle Ausnahme: In Teilen der Westcoast und im Fiordland herrschen dank kühler Winde weiterhin „jahreszeitlich angemessene“ Temperaturen.

Eine kürzlich veröffentlichte Klima-Prognose lässt allerdings Grund zur Hoffnung, dass die Hitzewelle nur ein ungewöhnlich heißer Auftakt für den Sommer 2019 sein wird. Im Allgemeinen können sich Neuseeländer und Reisende auf einen warmen, stabilen Sommer freuen.

Zwar sollen die Temperaturen in ganz Neuseeland mit 45-prozentiger Wahrscheinlichkeit über dem Durchschnitt liegen, aber immerhin wird in den meisten Regionen Niederschlag in normaler Höhe erwartet. Nur einige Teile der Nordinsel sollten sich erneut auf einen ungewöhnlich trockenen Sommer einstellen.

Das wird zumindest die Touristen freuen: Das warme, trockene Sommerwetter wird komplettiert durch überdurchschnittlich hohe Wassertemperaturen im Meer.

Ein weiterer El Nino

Zwar sind die Bedingungen, die das globale Wetterphänomen beschreiben, noch nicht offiziell bestätigt. Aber die Erwärmung des Pazifiks deutet bereits stark darauf hin, dass 2019 wieder ein El Niño-Jahr werden wird.

Diesmal sprechen die Wetterexperten von einem El Niño Modoki, der anders auftreten wird als sonst. Die ungewöhnlich hohen Meerestemperaturen treten später auf als gewöhnlich und die wärmsten Regionen liegen zentraler im Pazifik. Auch die Auswirkungen der Erwärmung werden daher anders sein als in vergangenen El Niño-Jahren.

Normalerweise erlebt Neuseeland in so einer Phase stärkere und häufigere Westwinde, was auf beiden Inseln für trockenes Wetter und Dürren sorgt, abgesehen von der dann noch regenreicheren Westcoast. Im Jahr 2019 werden dagegen Ostwinde zwischendurch erhoffte Regenfälle an die Ostküsten bringen.

So besorgniserregend die aktuelle Hitzewelle also auch aussehen mag – insgesamt können sich die meisten Neuseeländer auf einen wunderschönen Sommer freuen.

(Jenny Menzel)

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