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Four Sisters Track im Waipoua Forest gesperrt wegen Kauri dieback

Kauri dieback ist eine furchtbare Krankheit für die uralten Kauri-Bäume, die es nur in Neuseeland gibt. Die mikroskopisch kleinen Sporen des pilzähnlichen Organismus Phytophthora agathidicida (PA) können Kauri jeden Alters befallen. Im Boden lebend,  infizieren sie die Wurzeln der Baumgiganten und schädigen dort das Gewebe, das für den Transport von Nährstoffen und Wasser in die höheren Bereiche des Baums sorgt.

PA hungert den Kauri buchstäblich aus, bis er stirbt.

Seit der Entdeckung vor mehreren Jahren wurde zwar intensiv am Ursprung von Kauri dieback und der Verbreitung ihres Erregers geforscht, ein Heilmittel wurde allerdings nicht gefunden. PA tötet nahezu jeden Baum, den es befällt, und es kann über ein stecknadelkopfgroßes Stück Erde übertragen werden.

Nachdem nun auch in der Nähe eines beliebten Wanderweges im Waipoua Forest im Northland PA-Erreger entdeckt wurden, sperrten das DOC und Te Roroa, der „kaitiaki“ des Waldes, umgehend den Four Sisters Walk.

Neue Testergebnisse aus kürzlich genommenen Bodenproben bestätigten das Vorkommen von Kauri dieback an zwei Stellen der an ihrem Fuß zusammengewachsenen Stämme der „Vier Schwestern“.

Die Sperrung ist zunächst nur zeitweilig und gilt ab Montag, den 20. Mai 2019. Sowohl das DOC als auch Te Roroa apellierten an die Besucher des Waipoua Forest, das Verbot zu respektieren. Jeder, der den Wanderweg oder den Boden rund um die Bohlenwege betritt, riskiert das Leben dieser einzigartigen Kauri-Bäume, von denen es auf der Nordinsel nur noch wenige gibt.

Das Naturschutzgebiet des Waipoua Forest ist bereits nur eingeschränkt für Besucher zu betreten, und die meisten halten sich an die vorgegebenen Wege – aber eben nicht alle. Wanderer sollen außerdem vor dem Betreten und Verlassen des Waldes gründlich ihre Schuhsohlen reinigen, damit der Erreger PA nicht noch weiter verbreitet wird. Auch das tut leider nicht jeder.

Die Walks zu den größten Highlights des Waipoua Forest, Tane Mahuta und Te Matua Ngahere, sind weiterhin offen. Fraglich ist nur, wie lange noch…

(Jenny Menzel)

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