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Neue Ausstellung in Christchurch: historische Pflanzen

Canterbury Museum Credit: ChristchurchNZ

Pünktlich zum 250. Jubiläum der Ankunft von Kapitän James Cook in Neuseeland eröffnet eine neue Ausstellung im Canterbury Museum in Christchurch. Gezeigt werden spannende Objekte, die ebenfalls ihren 250. Geburtstag feiern: Es sind gepresste Pflanzen, die der Botaniker Joseph Banks und sein Kollege Daniel Solander, Mitreisende auf der HMS „Endeavour“, in Neuseeland gesammelt haben.

Die Ausstellung mit dem Titel „He Uru Hou: Unsere einheimischen Pflanzen“ will anhand der historischen Objekte zeigen, wie unterschiedlich die neuseeländischen Ureinwohner, die Maori, und die englischen Forschungsreisenden im Jahr 1769 mit der Pflanzenwelt Neuseelands umgingen – Unterschiede, die auch heute noch deutlich sind.

Die 250 Jahre alten Blätter und Blüten waren die ersten Exemplare neuseeländischer Pflanzen, die mit europäischen Methoden systematisch katalogisiert und untersucht wurden. Banks und Solander nutzten die Objekte für das Buch „Primitiae Florae Novae Zelandiae“ (Einführung in die Flora Neuseelands). Sie hielten darin das Bild einer Pflanzenwelt fest, die in den folgenden Jahrzehnten grundlegend und unwiederbringlich verändert wurde.

Neben den neuseeländischen Pflanzen werden auch traditionelle Werkzeuge, Kleidung, Musikinstrumente und andere Objekte ausgestellt – alle aus Pflanzen gemacht. Die Maori kannten weder Eisen noch Edelmetalle und fertigten alle ihre Alltagsgegenstände aus natürlichen Materialien an. Ihre Kenntnisse der einheimischen Pflanzenwelt waren umfassend und sie nutzten zum Teil raffinierte Techniken und Methoden, um sie vielfältig zu verwenden.

Dabei waren die Maori selbst erst vor 500 Jahren aus dem Pazifik auf die beiden abgelegenen Inseln gelangt. Damals hatten sie der einheimischen Pflanzenwelt sicherlich genauso fremd gegenübergestanden wie im 18. Jahrhundert die europäischen Forscher. Was sie aus den Pflanzen machten und wie sie mit der Natur umgingen, war jedoch gänzlich anders.

Die Ausstellung zeigt das Spannungsfeld der verschiedenen Kulturen im Umgang mit Neuseelands Pflanzenwelt zum Beispiel anhand eines Mantels im europäischen Stil, der aus Rinde gefertigt und mit traditionellen Pflanzenmustern bestickt wurde. Neben den traditionellen Techniken der Maori wird auch der wichtige Beitrag der Pflanzenwelt zur Erhaltung einheimischer Tierarten verdeutlicht.

Die Ausstellung „He Uru Hou“ läuft vom 30. Oktober 2019 bis zum 9. Februar 2020 im Canterbury Museum in Christchurch.

(Jenny Menzel)

Bild-Credit: ChristchurchNZ

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