| Schwules Pinguin-Paar adoptiert Küken |
| Sonntag, 28. Februar 2010 um 01:09 Uhr | |||
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Dem von einem schwulen Pinguin-Paar auf der Otago Peninsula adoptiertem Küken geht es prächtig. Während sich die Eltern mit dem Fischfang und den Vaterpflichten abwechseln, ist das Junge nun fast so groß wie die Erwachsenen, die sich nun auf den Federwechsel vorbereiten. Die beiden seltenen Gelbaugenpinguine, die am Tairoa Head, der Spitze der Otago Peninsula 30 Autominuten von Dunedin entfernt nisten, hatten das verlassene Ei adoptiert und es gemeinschaftlich versorgt. Die Gelbaugenpinguine paaren sich in der Regel fürs Leben, eine Scheidung gibt es nur, wenn das Paar keinen Nachwuchs bekommt und die Paarung „scheitert“. Somit sei nicht klar, hieß es, ob das Glück der beiden Papas von Dauer sein könne. Auf den Erfolg der Adoption ist man am Penguin Place dennoch stolz. Nur wenige Kilometer entfernt nahmen sich zwei Albatross-Weibchen eines Kükens an und teilen sich die elterlichen Pflichten. Eine erfolgreiche und liberale Brutsaison geht bei beiden seltenen Tierarten somit mit dem Sommer zu Ende. Schon bald wird der Gelbaugenpinguin seine Papas verlassen, um selbst auf Fischfang zu gehen.
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