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Seeleopardin Owha aus der Antarktis macht Auckland zu ihrer Heimat

Fünf Jahre lang geht das schon so: Eine neugierige und gar nicht menschenscheue Seeleoparden-Dame hat sich den Upper Waitemata Harbour von Auckland als Quartier ausgewählt. Seit 2012 treibt sich Owha an Neuseelands Küsten herum, zuerst in Otago, inzwischen scheint sie den Norden der Nordinsel als Heimat zu betrachten.

Passanten und Yachties haben die Meeressäugerin bereits liebgewonnen, die sich häufig auf dem Pier in der Sonne aalt. Was aber gar nicht liebenswert ist: Owha hat ein Hobby daraus gemacht, Pontons und aufblasbare Boote anzuknabbern und kleine Boote zum Kentern zu bringen. Für die Seeleopardin ist das ein Spiel, für die Besitzer der Boote ist es sehr ärgerlich, teuer – und unter Umständen gefährlich. Owha ist so groß, dass sie sich nicht einfach verscheuchen lässt; ob jemand in dem Boot sitzt, das sie unter Wasser drückt, kümmert sie nicht.

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Blauwale künftig ständige Gäste in Neuseeland?

„Whale watching“ gehört zu den beliebtesten Aktivitäten für Touristen in Neuseeland. Neben den üblichen Pottwalen, Buckelwalen und Orcas werden auch Blauwale vor den Küsten von Kaikoura und Auckland ab und zu gesichtet – aber sie gehören anders als ihre etwas kleineren Verwandten nicht zu den ständigen Gästen in Neuseelands Gewässern.

Das ändert sich derzeit offenbar – Blauwale wurden das zweite Jahr in Folge in ungewöhnlich hoher Zahl in Neuseeland gesichtet.

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Auckland nach Sydney auf Platz 2 der schlimmsten Staus

Es ist eine zweifelhafte Ehrenposition, die Neuseelands größte Stadt da innehat: Autofahrer leiden hier unter den zweitschlimmsten Verkehrsstaus in ganz Australasien. Nur Sydney schneidet in dieser Beziehung noch schlechter ab.

Das Navigationssystem TomTom berechnet den Verkehrsindex aus der Differenz der Fahrtzeiten bei frei fließendem Verkehr und zur Rush-hour. In diesem Ranking steht Auckland auf Platz 112 der verstopftesten Städte der Welt. Verglichen mit dem Jahr 2017 ist das eine große Verbesserung: Damals stand die Stadt auf Platz 77. Aber es ist immer noch eine schlechtere Platzierung, als sie Melbourne und Brisbane bekamen – und das, obwohl dort wesentlich mehr Menschen leben.

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Dunedin verliert seinen Rekordstatus: Baldwin Street nicht mehr steilste Straße der Welt

Einige Anwohner der Baldwin Street sind erleichtert: Dass ihre Wohnadresse nun nicht mehr offiziell die steilste Straße der Welt ist, bedeutet für sie vor allem weniger Touristen. Andere wollen sich nicht so schnell geschlagen geben: Eine andere Art der Beschilderung sei nötig, damit die Baldwin Street weiterhin die steilste Straße der Welt bleibt.

Dunedins Bürgermeister Dave Cull nimmt das Ganze äußerst pragmatisch: „Dass die Straße nicht mehr im Guinness-Buch steht, heißt nicht, dass sie nun weniger steil wäre. Wir sind sicher, dass auch weiterhin viele Besucher zu uns und auf die Baldwin Street kommen werden.“

Am 16. Juli erklärte Guinness World Records offiziell, die Baldwin Street sei nicht mehr die steilste Straße der Welt. Der Titel ging stattdessen an die Ffordd Pen Llech im walisischen Dorf Harlech. Diese 330 Meter lange, sehr kurvige Dorfstraße hat an ihrer steilsten Stelle ein Gefälle von 37,45 Prozent – und ist damit um 2,5 Prozent steiler als die geradeaus führende, 360 Meter lange Baldwin Street.

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Der „Herr der Ringe“ kommt zurück nach Neuseeland – als Serie!

Es soll die teuerste Serie aller Zeiten werden, und Amazon wird sie zu großen Teilen dort drehen, wo die Mehrheit der Menschheit inzwischen „Mittelerde“ verortet: in Neuseeland. Noch besser: Treue Fans der Bücher und Filme können sich berechtigte Hoffnungen machen, dass es keinen Aufguss der Peter-Jackson-Saga geben wird. 

Das Terror-Attentat in Christchurch hatte zu einigen Unsicherheiten bei der Produktionsfirma Amazon gesorgt und man dachte darüber nach, die gesamte Produktion nach Schottland zu verlegen. Das Land hat aber seine ganz eigenen Probleme mit dem anstehenden Brexit.

Ein Telefonat von Premierministerin Jacinda Ardern mit Amazon-Chef Jeff Bezos half, und die umfangreichen Anreiz-Systeme für das Anlocken internationaler Filmproduktionen sicherlich auch. Dazu gehört auch das „Hobbit-Gesetz“, das von Arderns Vorgänger John Key eigens für den Dreh des „Hobbit“ eingeführt worden war und gewerkschaftliche Aktivitäten im neuseeländischen Filmbusiness erschwert. Die Premierministerin hat versprochen, es wieder abzuschaffen – allerdings erst nach der Unterzeichnung der Verträge für die neue Serie.

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Aucklands neues Winter Festival

Neuseelands neuestes Festival heißt Elemental AKL. Ganz in der Tradition der europäischen Weihnachtsmärkte soll in der größten Stadt Neuseelands auch der Winter eine festliche, fröhliche Zeit sein. Dafür fährt Elemental AKL ab Anfang Juli eine ganze Reihe kostenfreier öffentlicher Events auf: von Licht-Installationen des renommierten Künstlers Angus Muir, Streetfood und Ausstellungen bis zu großen Events und viel Entertainment.

Auckland, wo es zwischen April und Oktober vornehmlich grau und regnerisch aussieht, als neuer „winter playground“?

Eben gerade. Die Stadt hat sich bereits einen pinkfarbenen Radweg mitten durch ihr Zentrum gegönnt, und die regelmäßigen Lichtshows auf der Harbour Bridge sind bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt – denn Licht ist im grauen Winter enorm wichtig.

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Waffen-Rückkauf in Neuseeland beginnt: volle Unterstützung aus der Bevölkerung

Eine der direkten Folgen des Attentats in Christchurch am 15. März 2019 war eigentlich lange überfällig gewesen: Neuseelands Waffengesetz wurde umfassend reformiert und ist nun wesentlich strenger. Die Folge: Zahlreiche Waffenbesitzer müssen ihre halbautomatischen Gewehre zurückgeben. Sie erhalten dafür aber einen finanziellen Ausgleich und haben bis zum 20. Dezember 2019 Zeit.

Seit der Verabschiedung des Gesetzes wurden schon 1000 Waffen bei den Polizeistationen des Landes abgegeben. Über eine Online-Registrierung sind weitere 8000 Waffen gemeldet worden, die von ihren Besitzern abgegeben werden.

Am ersten Tag des Rückkaufprogramms in Canterbury erschienen 169 Waffenbesitzer an der Sammelstelle am Riccarton Racecourse in Christchurch. Sie gaben insgesamt 224 nun verbotene Feuerwaffen ab, dazu 217 Einzelteile und Zusatz-Ausstattungen. Der zweite Tag sah bereits wesentlich weniger Teilnehmer: Bis zum Mittag hatten weniger als 30 Personen ihre Waffen abgegeben. Bis zum Ablauf der Abgabefrist sind fast 300 solcher Sammelaktionen in den Polizeidistrikten im ganzen Land geplant.

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Visa-Anträge dauern immer länger: Immigration NZ verteidigt lange Bearbeitungszeiten

Nicht nur für Antragsteller von Visa herrscht derzeit lange Ungewissheit und zehrendes Warten. Auch für neuseeländische Arbeitgeber bedeuten die langen Bearbeitungszeiten von beispielsweise Work Visa immense finanzielle Einbußen. Die Einwanderungsbehörde Immigration NZ hat jetzt ihr Vorgehen und die Verzögerungszeiten offiziell erklärt – immer mehr Anträge und ein Anstieg der Betrugsfälle auf 88 Prozent seien schuld an der Misere.

Die Geschichte des Forstunternehmers Jason Koia ist nur eines von vielen Beispielen, wie neuseeländische Unternehmer unter den drastischen Visa-Verzögerungen leiden. Er beschäftigt derzeit 24 Vollzeitarbeitskräfte, darunter zehn aus Übersee. Um diese Saison alle Pflanzungen durchführen zu können, benötigt er weitere 40 Arbeitskräfte. Schon jetzt musste er einen Großauftrag absagen, da ihm das Personal fehlt – das bedeutet einen Brutto-Umsatzverlust von mehr als 500 000 NZD.

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