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News

Air New Zealands Antwort in der Carbon-Debatte

Air NZ will den Benzinverbrauch und den CO2-Ausstoß seiner Flotte drastisch reduzieren, um die Flugpreise attraktiv zu halten. Die Zahl der Touristen, die nach NZ reisen, ist trotz der Carbon-Debatte im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. In den Zeiten hoher Spritpreise und der CO2-Kritiker, in denen viele Touristen sich auf nähere Urlaubsziele beschränken, ist dies fast eine Sensation. Um den Trend weiter aufsteigend halten zu können und ein positives Zeichen zu setzen, will Air New Zealand bei den eigenen Maschinen nun eine völlig neue Technik einsetzen. Sogenannte „Winglets" an den Flügeln sollen den Luftwiderstand verringern. Zudem werden in Schweden gefertigte Luftentfeuchter helfen, jedes Flugzeug von etwa 200 Kilogramm Wasserballast zu befreien und somit Treibstoff zu sparen.

Tiger-Drillinge in Auckland

Der Zoo von Auckland kann sich glücklich schätzen: Erst erblickte das Giraffenbaby Ntombi die Welt, kurz darauf drei kleine Sumatra Tiger. Zehn Jahre hat der Tierpark darauf gewartet, dass sich Oz und Molek erfolgreich paaren, denn Sumatra Tiger sind ein bedrohte Tierart, dasFortpflanzen in Gefangenschaft äußerst selten. Erst erfreuten die drei kleinen plüschigen und drolligen Wollknäuel die Pfleger und jetzt wurden die Drillinge voller Stolz auch der Öffentlichkeit präsentiert. Der jüngste Nachwuchs bescherte dem Zoo einen riesigen Besucherzustrom. Insgesamt gibt es weltweit 160 Sumatra Tiger in Gefangenschaft und nur noch etwa 400 in freier Wildbahn. 

Chinesischer Melamin-Skandal sorgt auch in Neuseeland für Schlagzeilen

Bei dem Melamin Skandal in China ist auch Neuseelands Milchproduzent Fonterra verwickelt. Die Firma ist stiller Teilhaber an dem asiatischen Pantsch-Betrieb, wusste jedoch nach eigenen Angaben nichts von der Zuführung des unerlaubten Melamins in Milch und Milchprodukten. Allerdings gab es nun auch erste Krankheitsfälle in Neuseeland. Die „New Zealand Food Safety Authority" (NZFSA) warnt vor dem Verzehr von importierten chinesischen Süßigkeiten. Bestimmte Produkte wie "White Rabbit Creamy Candy" enthalten deutlich hohe Melamin-Anteile. NZFSA Sprecherin Sandra Daly teilte der Presse mit: „Der hohe Melamin Wert in den Süßigkeiten kann Krankheiten wie Nierensteine verursachen". Wer solche Waren erworben habe, solle diese umgehend in die Geschäfte zurückbringen oder vernichten. Ein Einfuhrverbot der Produkte wurde allerdings bislang nicht erhoben.

Neuseeland älter als vermutet

„Wer glaubt, Neuseelands Geschichte sei nur einige hundert Jahre alt, liegt falsch", so Barry Brailsford, Historiker und Autor diverser neuseeländischer Geschichtsbücher. Er forscht seit den frühen 1970er-Jahren und machte sich auf die Suche nach den Spuren der ersten Maori Stämme. Diese wanderten seit 4.000 Jahren in Zickzack-Routen über die Südinsel. Nur mit Flachsmänteln und dünnen Sandalen bekleidet, schleppten sie den wertvollen "Greenstone", die Jade, von der Westküste ins Landesinnere. Jeder der erwanderten Pfade hatte sein eigenes Lied. Wer dieses Lied kannte, wusste, wo Gefahren lauerten und wo es Nahrung gab. Brailsford wies zudem Verbindungen zwischen dem 7.000 Jahre alten taiwanischen Hemudu Stamm und den Maori nach.

10 Jahre Te Papa Nationalmuseum

Eine neue interaktive Multi Media-Ausstellung hat im Te Papa Nationalmuseum in Wellington seine Pforten geöffnet. Das sechs Millionen Dollar teure Weltraum Abenteuer "Our Space" beherbergt neueste Technologie und ist das Sahnehäubchen auf dem Te Papa Geburtstagskuchen. Bereits 7.500 Videos, Fotos und Kunstwerke wurden bereits an der 18 Meter breiten und zwei Meter hohen "The Wall", einer gigantischen medialen Leinwand, von Besuchern per Computer hochgeladen. "Our Space" ersetzt die bereits erfolgreiche "Timewarp"-Ausstellung, die schon vor Jahren eine völlig neue Ära für Museen einläutete. Sie begeisterte bislang 4,5 Millionen Besucher und für „Our Space" werden ähnliche Besucherzahlen prognostiziert. Mehr Infos unter: www.ourspace.tepapa.com

Letzter Delfin in Gefangenschaft gestorben

„Hier im Marineland in Napier geht eine Ära zu Ende. Kelly ist der letzte Delfin Neuseelands, der 34 Jahre wie zur Familie gehörte und lange im Rampenlicht unsere Zuschauer begeisterte", kommentierte Barbara Arnott, Napiers Bürgermeisterin traurig. Kelly war außergewöhnliche 38 Jahre alt, etwa doppelt so alt wie die normale Lebenserwartung der Meeressäuger. Das Tier war bereits seit einer Woche erkrankt. Bereits vor zwei Jahren hätte das Marineland beinahe seine Pforten für Besucher geschlossen, nachdem die 36 Jahre alte Delfin-Dame Shorna gestorben war. „Wir dachten, Kelly sei zu einsam ohne Shorna, wolle nicht weitermachen, aber sie war glücklich - wie ein Fels in der Brandung." Während Napier um den berühmten Delfin trauert, atmen die Tierschützer in Neuseeland erleichtert auf: „Die Delfine gehören nicht in ein Aquarium zur Belustigung der Zuschauer. Wir können sie hier in Neuseeland nur wenige hundert Meter vom Strand entfernt in unseren Buchten auch in der freien Natur beobachten, da, wo sie hingehören."

Wissenschaftler begeistert: Tuatara nistet wieder in der Wildnis

Die Tuatara-Brückenechse ist eines der Sorgenkinder Neuseeland's. Sie ist wie viele Arten stark vom Aussterben bedroht und das lebende Fossil lebt weltweit nur noch in Aotearoa. In vielen Wildlife- und Schutzprojekten werden Tuataras in Gefangenschaft vermehrt, um ihr Überleben zu sichern. Um so sensationeller ist nun der Fund des ersten wilden Tuatara-Geleges auf dem Festland seit über 200 Jahren. Das Nest wurde zufällig durch die Mitarbeiter des Karori Wildlife-Sanctuary in Wellington gefunden. Das Gelege befindet sich jedoch außerhalb der Schutzzäune des Sanctuarys, die zur Arterhaltung gegen das Eindringen von feindlichen Säugetieren errichtet wurden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich außer den vier aus versehen frei gelegten Eiern noch weitere unter der Erde befinden, da Tuataras im Regelfall etwa zehn Eier ablegen. „Wir haben das Nest sofort wieder zugedeckt, um die Inkubation nicht zu stören. Das Weibchen muss die Eier ziemlich genau vor einem Jahr dort abgelegt haben.", so einer der Sprecher. Der Fund ist der erste wissenschaftliche Beweis, dass sich die Brückenechsen nun auch in Neuseelands Wildnis wieder vermehren.

Geschmackloser Pizza-Werbespot

Die neuseeländische Fast-Food-Kette „Hell Pizza" hat wieder einmal mit einem provozierenden TV-Werbespot für Aufruhr gesorgt. In dem Streifen tanzt der vor zehn Monaten verstorbene Sir Edmund Hillary, eine wahre Kiwi-Ikone zusammen mit den Skeletten der Queen Mother und dem verstorbenen neuseeländischen Schauspieler Heath Ledger, alias der „Joker" aus Batman, auf einem Grab zu Michael Jackson's Thriller. Hillary-Sohn Peter: „Das ist wirklich und wortwörtlich geschmacklos! Wir finden das ein bisschen störend und grotesk." Die TPF-Group-Leiter Glenn Corbett sagte, die Firma, welche die Fast-Food-Kette unterhalte, wolle niemanden verärgern, wollte eigentlich nur an „Sir Ed" erinnern. Dieser Gedanke sei wohl etwas zu >>höllisch<< gewesen. Hell Pizza zog den Werbespot schließlich zurück. 

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