Vantastic

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das aktuelle Heft ...

 ... oder ältere Hefte HIER bestellen!

Geschenkabo-Gutschein

Wenn Sie ein Geschenkabo bestellt haben finden Sie hier einen Gutschein für den Beschenkten.

 

Neuseelandhaus

Manukahonig, Wein und Bier, Schönes und Nützliches aus und um Neuseeland erhalten Sie beim

News

Wallaby-Plage in Neuseeland

Eigentlich gibt es ja keine Kängurus in Neuseeland, oder doch? Mini-Kängurus, genannt Wallabies, haben sich in das kleine Örtchen Waimate, im schönen Otago auf die Südinsel, verirrt. 1870 von Siedlern eingeschleppt, vermehrten sich die Tiere ohne natürliche Feinde rasant. Mittlerweile leben hier so viele, dass sie zu einer regelrechten Plage geworden sind und in die gleiche Kategorie wie Hasen und Opossums eingeordnet werden.

Die Bewohner von Waimate drehen jetzt kurzerhand den Spieß um und machen sich ihre Plage zunutze. Jedes Jahr im März zieht das "Waimate Wallaby Hunt"-Fest Hunderte von Jägern und Touristen an. Die possierlichen Tiere sind dann zum Abschuss freigegeben und der größte Fang wird sogar noch prämiert. Dieses Jahr

erlegten 220 Jäger etwa 2.000 Tiere. Der Ort hat sich zudem ganzjährig auf die Mini-Kängurus eingestimmt: In den Restaurants werden alle möglichen und unmöglichen Wallaby- Gerichte angeboten. Ganz oben auf der Speisekarte steht in guter Neuseeland-Tradition der berüchtigte Wallaby-Pie.

Musiktherapie auch in Auckland

Was bislang in Neuseeland völliges Neuland war, ist eine weitere Errungenschaft im neuseeländischen Gesundheits-Sektor: 2004 eröffnete die Sängerin und Komponistin Hinewehi Mohi zusammen mit ihrem Mann George das Raukatauri Music Therapy Centre (RMTC) in Auckland. Ihre eigene Tochter Hineraukatauri leidet an Kinderlähmung. Die hoffnungsvollen Eltern reisten 1999 mit ihr nach London, um eine Musiktherapie zu machen. Mit großem Erfolg wurde das Leiden des eigenen Kindes gelindert. Da beschlossen die Eltern, diese weltweit neue Form der Therapie von verhaltensgestörten oder behinderten Kindern auch in ihre Heimat nach Neuseeland zu bringen. In dem 2004 errichteten Zentrum konnte seither unzähligen Kindern geholfen werden. Mittlerweile kümmern sich sogar vier Musiktherapeuten um über 100 Kinder pro Woche. „Der Erfolg gibt uns recht und wir sind stolz, nun auch anderen Kranken helfen zu können!"

Air New Zealands Antwort in der Carbon-Debatte

Air NZ will den Benzinverbrauch und den CO2-Ausstoß seiner Flotte drastisch reduzieren, um die Flugpreise attraktiv zu halten. Die Zahl der Touristen, die nach NZ reisen, ist trotz der Carbon-Debatte im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. In den Zeiten hoher Spritpreise und der CO2-Kritiker, in denen viele Touristen sich auf nähere Urlaubsziele beschränken, ist dies fast eine Sensation. Um den Trend weiter aufsteigend halten zu können und ein positives Zeichen zu setzen, will Air New Zealand bei den eigenen Maschinen nun eine völlig neue Technik einsetzen. Sogenannte „Winglets" an den Flügeln sollen den Luftwiderstand verringern. Zudem werden in Schweden gefertigte Luftentfeuchter helfen, jedes Flugzeug von etwa 200 Kilogramm Wasserballast zu befreien und somit Treibstoff zu sparen.

Tiger-Drillinge in Auckland

Der Zoo von Auckland kann sich glücklich schätzen: Erst erblickte das Giraffenbaby Ntombi die Welt, kurz darauf drei kleine Sumatra Tiger. Zehn Jahre hat der Tierpark darauf gewartet, dass sich Oz und Molek erfolgreich paaren, denn Sumatra Tiger sind ein bedrohte Tierart, dasFortpflanzen in Gefangenschaft äußerst selten. Erst erfreuten die drei kleinen plüschigen und drolligen Wollknäuel die Pfleger und jetzt wurden die Drillinge voller Stolz auch der Öffentlichkeit präsentiert. Der jüngste Nachwuchs bescherte dem Zoo einen riesigen Besucherzustrom. Insgesamt gibt es weltweit 160 Sumatra Tiger in Gefangenschaft und nur noch etwa 400 in freier Wildbahn. 

Chinesischer Melamin-Skandal sorgt auch in Neuseeland für Schlagzeilen

Bei dem Melamin Skandal in China ist auch Neuseelands Milchproduzent Fonterra verwickelt. Die Firma ist stiller Teilhaber an dem asiatischen Pantsch-Betrieb, wusste jedoch nach eigenen Angaben nichts von der Zuführung des unerlaubten Melamins in Milch und Milchprodukten. Allerdings gab es nun auch erste Krankheitsfälle in Neuseeland. Die „New Zealand Food Safety Authority" (NZFSA) warnt vor dem Verzehr von importierten chinesischen Süßigkeiten. Bestimmte Produkte wie "White Rabbit Creamy Candy" enthalten deutlich hohe Melamin-Anteile. NZFSA Sprecherin Sandra Daly teilte der Presse mit: „Der hohe Melamin Wert in den Süßigkeiten kann Krankheiten wie Nierensteine verursachen". Wer solche Waren erworben habe, solle diese umgehend in die Geschäfte zurückbringen oder vernichten. Ein Einfuhrverbot der Produkte wurde allerdings bislang nicht erhoben.

Neuseeland älter als vermutet

„Wer glaubt, Neuseelands Geschichte sei nur einige hundert Jahre alt, liegt falsch", so Barry Brailsford, Historiker und Autor diverser neuseeländischer Geschichtsbücher. Er forscht seit den frühen 1970er-Jahren und machte sich auf die Suche nach den Spuren der ersten Maori Stämme. Diese wanderten seit 4.000 Jahren in Zickzack-Routen über die Südinsel. Nur mit Flachsmänteln und dünnen Sandalen bekleidet, schleppten sie den wertvollen "Greenstone", die Jade, von der Westküste ins Landesinnere. Jeder der erwanderten Pfade hatte sein eigenes Lied. Wer dieses Lied kannte, wusste, wo Gefahren lauerten und wo es Nahrung gab. Brailsford wies zudem Verbindungen zwischen dem 7.000 Jahre alten taiwanischen Hemudu Stamm und den Maori nach.

10 Jahre Te Papa Nationalmuseum

Eine neue interaktive Multi Media-Ausstellung hat im Te Papa Nationalmuseum in Wellington seine Pforten geöffnet. Das sechs Millionen Dollar teure Weltraum Abenteuer "Our Space" beherbergt neueste Technologie und ist das Sahnehäubchen auf dem Te Papa Geburtstagskuchen. Bereits 7.500 Videos, Fotos und Kunstwerke wurden bereits an der 18 Meter breiten und zwei Meter hohen "The Wall", einer gigantischen medialen Leinwand, von Besuchern per Computer hochgeladen. "Our Space" ersetzt die bereits erfolgreiche "Timewarp"-Ausstellung, die schon vor Jahren eine völlig neue Ära für Museen einläutete. Sie begeisterte bislang 4,5 Millionen Besucher und für „Our Space" werden ähnliche Besucherzahlen prognostiziert. Mehr Infos unter: www.ourspace.tepapa.com

Letzter Delfin in Gefangenschaft gestorben

„Hier im Marineland in Napier geht eine Ära zu Ende. Kelly ist der letzte Delfin Neuseelands, der 34 Jahre wie zur Familie gehörte und lange im Rampenlicht unsere Zuschauer begeisterte", kommentierte Barbara Arnott, Napiers Bürgermeisterin traurig. Kelly war außergewöhnliche 38 Jahre alt, etwa doppelt so alt wie die normale Lebenserwartung der Meeressäuger. Das Tier war bereits seit einer Woche erkrankt. Bereits vor zwei Jahren hätte das Marineland beinahe seine Pforten für Besucher geschlossen, nachdem die 36 Jahre alte Delfin-Dame Shorna gestorben war. „Wir dachten, Kelly sei zu einsam ohne Shorna, wolle nicht weitermachen, aber sie war glücklich - wie ein Fels in der Brandung." Während Napier um den berühmten Delfin trauert, atmen die Tierschützer in Neuseeland erleichtert auf: „Die Delfine gehören nicht in ein Aquarium zur Belustigung der Zuschauer. Wir können sie hier in Neuseeland nur wenige hundert Meter vom Strand entfernt in unseren Buchten auch in der freien Natur beobachten, da, wo sie hingehören."

Goto Top