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Neuseeland und Frankreich: Gemeinsam gegen Online-Extremismus

Nach den Anschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch wollen Neuseeland und Frankreich gemeinsam gegen extremistische Inhalte im Internet vorgehen. Erste Entscheidungen sollen Mitte Mai bei einem Treffen in Frankreich fallen.

50 Menschen starben Mitte März in Christchurch, als ein rechtsextremer Terrorist das Feuer auf zwei Moscheen eröffnete. Den ersten Angriff streamte der Australier live auf Facebook, auch ein extremistisches Manifest voller rassistischer und antiislamischer Parolen veröffentlichte er online. Schon in den Tagen nach der Tragödie kündigte Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern an, gegen einen derartigen Online-Extremismus vorgehen zu wollen.

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Mülldatenbank für Neuseelands Strände

Beim Strandspaziergang in Neuseeland erblickt man sie neuerdings immer häufiger: Gruppen von eifrigen Freiwilligen, die Plastikverpackungen, Einwegflaschen und Plastiktüten aus dem Sand fischen.

Der Verein Sustainable Coastlines hat in den letzten zehn Jahren ca. 1,5 Millionen Liter Müll an neuseeländischen Stränden gesammelt. Aber die Verschmutzung der Ozeane mit Plastik ist so groß, dass neue Ansätze nötig sind, um die Küsten Neuseelands zu säubern.

Ein von Microsoft unterstütztes Projekt möchte nun freiwillige Müllsammler zu Laien-Wissenschaftlern ausbilden.

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Aussichtsplattformen auf der Otago Peninsula müssen weg

Das Department of Conservation muss zwei bei Wanderern beliebte Aussichtsplattformen auf der Otago Peninsula entfernen, von denen aus man die Felsenbrücke Lover's Leap und The Chasm bewundern kann.

Die beiden Plattformen im Sandymount Recreation Reserve und ein Abschnitt des etwa einstündigen Sandymount Tracks, der zu beiden hinführt, müssen wegen Befürchtungen über instabilen Untergrund an der Steilküste dauerhaft geschlossen werden.

Ein neues Stück Weg und neue Aussichtsplattformen sollen die gesperrten Stücke in naher Zukunft ersetzen. Sie werden dann allerdings eher nach Nordosten über Allans Beach, Hoopers Inlet und Mount Charles sowie ins Inland zum Harbour Cone blicken.

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Umfangreiche Änderungen am Milford Sound geplant

Internationale Besucher könnten in Zukunft deutlich mehr für ihren Besuch am Highlight der Südinsel bezahlen. Piopiotahi oder Milford Sound ist Neuseelands größtes Tourismus-Zugpferd, fast jeder Tourist aus Übersee kommt auf seiner Reise hierher. Ein ambitionierter Plan schlägt noch für 2019 umfassende Veränderungen an diesem Touristen-Hotspot vor.

Keith Turner vom Milford Opportunities Project will noch im November 2019 bei der Regierung Neuseelands vorsprechen. Er spricht für zwei Bürgermeister, drei Behörden, darunter das DOC, die Maori der Ngai Tahu und zwei Tourismusunternehmen. Der Masterplan der Gruppe ist umfassend und blickt auf die nächsten 50 Jahre.

Seine Hauptpunkte sind, dass ausländische Touristen für das Weltklasse-Erlebnis mehr bezahlen müssen, dass der bereits entwickelte Teil des Milford Sound überfüllt und ein wenig schäbig ist und dass zu viele Reisende per Bus aus Queenstown herkommen.

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Verfilmung von „The Luminaries“ an der Westcoast

Das kleine Städtchen Hokitika an der Westcoast war nicht immer so ein beschauliches Plätzchen wie heute. In den 1850er-Jahren wurden hier über Nacht Vermögen gemacht – oder wieder verloren. Maori und erste Siedler trafen aufeinander, Glücksritter und windige Gestalten trieben sich herum und ehrbare Damen hatten es genauso schwer wie chinesische Auswanderer, sich in der rauen Gesellschaft zu behaupten. Kommen dann ein mysteriöser Todesfall, eine geheimnisvolle Witwe und ein unerklärlicher Schatz hinzu, wird es richtig spannend.

Der bewegten Geschichte der Region, in der um 1860 Gold gefunden wurde und in die ein zweiter Goldrausch Menschen aus aller Welt lockte, hat Eleanor Catton, mit 28 Jahren bisher jüngste Gewinnerin des berühmten „Booker Prize“, in ihrem zeitgeschichtlichen Detektivroman „The Luminaries“ (deutsch: „Die Gestirne“) ein unvergleichliches Denkmal gesetzt.

Und wie es heutzutage oft geschieht, soll die – zugegeben etwas sperrige, weil mit unzähligen Wendungen in der Handlung verwirrende – Buchvorlage nun verfilmt werden.

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Neuseelands nachhaltigster Campingplatz liegt in Glenorchy

Im Schatten des quirligen Queenstown hat das Örtchen Glenorchy am nordöstlichen Ufer des Lake Wakatipu schon immer eine ganz besondere Rolle gespielt: Hierher kommen Gäste, die es in der Adrenalin-Metropole zu laut finden und die Ruhe und unberührte Natur genießen wollen.

Glenorchy, an den Ausläufern der Southern Alps etwa 40 Minuten Fahrt von Queenstown entfernt, liegt am Ende einer der schönsten Straßen Neuseelands. In der Region wurden zahlreiche Szenen für die “Herr der Ringe”-Filme gedreht, hier startet außerdem einer der bekanntesten Wanderwege des Landes: der Routeburn Track.

Und genau hier hat im vergangenen Jahr ein Campingplatz eröffnet, der die international strengsten Anforderungen an Nachhaltigkeit erfüllt. Umweltbewusste Reisende kommen seitdem gern ins „Camp Glenorchy“, das eine neue Ära des umweltfreundlichen Tourismus einläuten könnte.

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Lange Bearbeitungszeiten bei Visa-Anträgen: Hintergründe zur Einwanderungsbehörde

Der Unmut über Immigration New Zealand wird im In- und Ausland immer größer. Unendlich lange Bearbeitungszeiten für jede Art von Visa-Antrag, keine telefonische Erreichbarkeit und geschlossene Büros der Einwanderungsbehörde sorgen für Aufregung und tägliche Negativschlagzeilen in den Medien. Hinzu kommen eine hohe Ablehnungsquote und unzählige Fehlentscheidungen der Sachbearbeiter.

„Was ist los bei der neuseeländischen Einwanderungsbehörde?“, fragen sich unzählige Betroffene, die seit Monaten verzweifelt auf die Entscheidung ihrer Visa-Anträge warten.

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Klimawandel in Neuseeland: Starkregen als Folge von Hitzewellen

Viele Neuseeländer und Touristen haben sich über die lange andauernde Hitzewelle im Sommer 2018/19 gefreut. Nach den herrlich warmen Sommertagen und dem badewannenwarmen Wasser kam nun im März die Kehrseite der Medaille zum Vorschein: Regen, Regen und noch mehr Regen.

Die Westküste der Südinsel, eingeklemmt hinter den Bergen der Southern Alps, erlebte Ende März Regenmassen, die nach Aussage des National Institute of Water and Atmospheric Research (Niwa) normalerweise seltener als einmal im Jahr auftreten. Selbst an der traditionell regenreichen Westcoast fallen normalerweise nicht mehr als 50 Zentimeter Niederschlag binnen 1,5 Tagen.

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