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Neues Modell: Neuseelands Politik der Fürsorge

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern möchte die Politik verändern. Wirtschaftswachstum ja, aber nicht auf Kosten der Armen oder der Kinder. Im Mai will sie deswegen das weltweit erste Haushaltsbudget „zum Wohlergehen“ der Gesellschaft einführen.

Jacinda Ardern hat während ihrer Zeit als neuseeländische Regierungschefin schon einiges anders gemacht als andere Politiker.

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Stewart Island ist neues Internationales Dark Sky Reserve

Die Sterne scheinen der kleinsten der drei Hauptinseln Neuseelands wohlgesonnen – Stewart Island/Rakiura freut sich seit Januar 2019 über die offizielle Anerkennung als Dark Sky Reserve.

Nicht nur die außergewöhnliche Natur der Insel ist nun amtlich geschützt, sondern auch sein ungewöhnlich dunkler Nachthimmel, an dem man dadurch mehr Sterne und Himmelskörper beobachten kann als anderswo auf der Welt.
Die International Dark Sky Association (IDA) erklärte Stewart Island/Rakiura zum fünften Dark Sky Reservat weltweit.

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Wellington bekommt als erste Stadt weltweit eigenes Onlinespiel

Neuseelands coole kleine Hauptstadt ist Heimat zahlreicher Technologie-Unternehmen und Sitz einer aufstrebenden Filmindustrie. Nun hat Wellington einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft getan: Die Stadt ist virtuell geworden, im ersten Stadt-Onlinespiel weltweit.

Mit dem Spiel „Virtual Wellington” kann man die Stadt interaktiv erkunden, ohne hinfahren zu müssen – ein großer Spaß und nebenbei ein echter Beitrag zum Klimaschutz. Das interaktive „WellTown” kann man kostenfrei in den Online Stores von Steam und Oculus VR downloaden. Dazu gibt es 360°-Videotouren zu den wichtigsten Attraktionen in Wellington, seinen Bildungseinrichtungen und Unternehmen.

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Nachkommen von Sherpa Tenzing Norgay besuchen Mount Cook Aoraki

Zwei Söhne des weltberühmten Bergsteigers Tenzing Norgay aus Nepal haben Neuseelands höchsten Berg Aoraki/Mt Cook besucht. Empfangen wurden sie dort vom Maori-Stamm der Ngai Tahu.

In den vergangenen Jahren mussten die Bewohner des Himalaya leider immer wieder die Missachtung des ihnen heiligen Berges durch zunehmende Zahlen von Touristen beklagen. Bergsteiger, die kaum trainiert sind und kein verantwortungsvolles Verhalten an den Tag legen, haben in vielen Fällen die einheimischen Menschen und die einzigartige Umwelt des höchsten Gebirges der Welt respektlos behandelt und sogar geschädigt.

Einer ähnlich herausfordernden Situation sieht sich derzeit auch Neuseeland gegenüber, dessen Besucherzahlen ebenfalls stetig steigen.

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Award: Neuseeland ist eines der weltweit gastfreundlichsten Länder

Die Flodder-Touristen aus England mögen das anders sehen, aber Neuseeland hat seit Jahrzehnten einen Ruf als enorm gastfreundliches Land für Reisende. Den konnte es nun erneut erfolgreich verteidigen: Das Buchungsportal Booking.com verlieh Ende Januar 2019 seine jährlichen Gastfreundlichkeits-Auszeichnungen. Die Preise basieren auf der Auswertung der Gästebewertungen auf der Buchungsplattform. Da diese nur von Nutzern getätigt werden dürfen, die selbst in den Unterkünften übernachtet haben, gelten die Awards als sehr aussagekräftig.

Mehr als 5100 Kiwi-Unterkünfte wurden von Booking.com mit einem “Guest Review Award” für konsistent gute Bewertungen mit mehr als 8,5 von 10 Punkten ausgezeichnet; darunter waren zum überwiegenden Teil Bed and Breakfasts, aber auch Hotels wie die Richmond Lodge in Thames oder die Falcon’s Rise Alpaka-Farm bei Blenheim.

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Temporäre Work-Visa-Vergabe soll sich ändern: Ministerium stellt erstes Entwurfspapier vor

Die Grundidee hinter den geplanten Veränderungen bei der Vergabe von Work Visa ist simpel. Das Ministerium für „Business, Innovation and Employment“ möchte mit den neuen Regulierungen sicherstellen, dass die ausländischen Arbeitskräfte nur dort eingesetzt werden, wo sie wirklich gebraucht werden. Gleichzeitig soll Neuseeländern kein Arbeitsplatz weggenommen werden und die Ausbeutung von abhängigen Migranten eingedämmt werden.

Das Work-Visa-Verfahren soll künftig weniger auf die Immigranten fokussieren, sondern die neuseeländischen Arbeitgeber in den Mittelpunkt stellen. Das Verfahren soll außerdem unkomplizierter, schneller und effizienter werden.

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Studie beweist: Ausländische Fahrer sind keine Gefahr für Neuseelands Straßen

Neuseeländische Fahrer verursachen mehr Autounfälle als Touristen, die im Urlaub am Steuer sitzen – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des neuseeländischen Verkehrsministeriums.

Während exakte Informationen über die Zahl ausländischer Fahrer auf Neuseelands Straßen nicht zugänglich sind, weil sie statistisch nicht erhoben werden, geht doch aus den vorliegenden Angaben deutlich hervor, dass Touristen in Neuseeland die besseren Fahrer sind.

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Der Vertrag von Waitangi ist übersetzt - in 30 Sprachen

Anfang 2017 setzte sich eine Gruppe von 116 Freiwilligen, die gemeinsam unter der Schirmherrschaft der New Zealand Society of Translators and Interpreters zusammenarbeiten, ein hehres Ziel: Pünktlich zum 30. Jubiläum der Gesellschaft der Übersetzer wollten sie den Vertrag von Waitangi, Neuseelands Gründungsdokument, in 30 Sprachen übersetzen.

Die neuen Versionen werden die Streitigkeiten zwischen Maori und Pakeha über die genaue Auslegung der 1840 geschlossenen Verträge kaum besänftigen können. Aber das neue Buch wird zumindest einen leichteren Zugang zum Inhalt des Dokuments für alle ermöglichen, die weder Maori noch Englisch als Muttersprache haben.

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