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White Island: Vulkaninsel wird zum Labor

21 Menschen waren bei einem Vulkanausbruch im Dezember auf White Island ums Leben gekommen. Seitdem ist die Insel für Besucher geschlossen. Forscher zeigen nun, dass die Vulkaninsel nicht nur eine Quelle der Zerstörung ist. Vor allem das Meer um die Insel stellt ein natürliches Labor dessen dar, was uns der Klimawandel in den kommenden Dekaden bescheren wird.

Rund zwei Monate sind seit dem unvermittelten Vulkanausbruch auf White Island in Neuseeland vergangen. Eines der Opfer wachte erst diese Woche aus dem Koma auf, nur um zu erfahren, dass ihr Mann und ihre Tochter ums Leben gekommen sind. Besuchern ist der Zutritt zur Insel seit dem tragischen Tag im Dezember bisher nicht erlaubt. Für Wissenschaftler ist die Insel jedoch nach wie vor ein wichtiger Forschungsort. Denn die Vulkaninsel ist ein natürliches Labor, das quasi ein Blick in die Zukunft gewährt.

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Unwetter und Überschwemmungen im Fiordland: hunderte Touristen sitzen fest

Fiordland-Jewel Credit: Camilla-Rutherford

Schwere Regenfälle gehören zum Alltag im Fiordland, der südlichsten Region Neuseelands. Die Gegend rund um den Milford Sound bekommt in normalen Jahren bereits 200 Regentage, an denen bis zu sieben Meter Niederschlag fallen. Aber die Unwetter, die am Wochenende des 2./3. Februar 2020 herniedergingen, stellen eine neue Dimension dar.

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White Island: Neuseeland holt Tote von der Vulkaninsel

Einer militärischen Spezialeinheit ist es gelungen, sechs Tote von der neuseeländischen Vulkaninsel White Island zu bergen. Zwei weitere Menschen werden noch vermisst. Neuseeland diskutiert, ob die Insel nach dem Unglück für Besucher gesperrt werden soll.

Die Mission am Freitag war gefährlich: Whakaari, der Vulkan auf der neuseeländischen Insel White Island, ist nach wie vor unberechenbar. Wissenschaftler der geologischen Forschungsagentur GNS Science schätzten die Gefahr einer weiteren Eruption in den kommenden 24 Stunden um die 50 oder 60 Prozent ein. Vulkanologen überwachten White Island während der Bergungsaktion in Echtzeit, falls die Mission hätte abgebrochen werden müssen.

Doch Neuseeland liegt viel daran, den trauernden Angehörigen ihre toten Familienmitglieder zurückzubringen. „Wir wollen einfach jeden nach Hause bringen“, sagte Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern im Interview mit dem australischen Sender ABC.

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Methanausstoß: Neuseeland züchtet klimafreundliche Schafe

Credit: Barbara Barkhausen

Kühe und Schafe tragen einen wesentlichen Teil zur Klimaerwärmung bei. In ihren Mägen gären Methan und andere Klimagase. Neuseeland testet nun ein genetisches Programm, um den Methanausstoß zu verringern. So sollen die Schafe auf Dauer klimafreundlicher werden.

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White-Island: Wie sicher ist es, einen aktiven Vulkan zu besuchen?

Sechs Tote, mindestens acht Vermisste, 30 teils Schwerverletzte: Dies ist die Bilanz des Vulkanausbruchs auf der neuseeländischen Insel White Island. Die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig, Forscher fürchten, dass der Vulkan erneut ausbrechen könnte. Viele fragten sich am Tag nach der Katastrophe, warum die Insel überhaupt für Besucher geöffnet war.

Hoffnung auf weitere Überlebende gibt es in Neuseeland nicht mehr. Bei Überflügen über die Vulkaninsel konnten Polizei und Rettungsmannschaften keinerlei Lebenszeichen entdecken. Unter den Toten ist ein lokaler Touristenführer, unter den Vermissten sind zwei Familien mit Teenagern aus Australien.

Als der Vulkan ausbrach, waren laut neuseeländischer Behörden Neuseeländer, Australier, Briten, Chinesen, Amerikaner und ein Malaysier auf der Insel. Auch vier Deutsche sollen unter den Opfern sein. Über ihren genauen Zustand ist bisher nichts bekannt. Die, die überlebt haben, werden in verschiedenen Krankenhäusern in Neuseeland behandelt. Manche der Opfer sollen so schwer verbrannt sein, dass Mediziner wenig Hoffnung haben, dass sie überleben werden.

Einheimische riskierten ihr Leben

Neuseeländische Medien berichteten am Dienstag von den heroischen Taten einiger Einheimischer, die ihr eigenes Leben riskierten, um Urlauber mit Booten von der Insel zu holen. Geoff Hopkins, ein 50-jähriger Neuseeländer, der den Ausflug von seiner Tochter zum Geburtstag bekommen hatte, überlebte mit viel Glück. Sein Boot befand sich bereits auf dem Rückweg, als er noch einmal zurückblickte. „Ich konnte nur noch diese weiße und graue Wolke sehen, die ziemlich hoch und ziemlich schnell aufstieg“, sagte Hopkins dem New Zealand Herald.

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