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White Island: Neuseeland holt Tote von der Vulkaninsel

Einer militärischen Spezialeinheit ist es gelungen, sechs Tote von der neuseeländischen Vulkaninsel White Island zu bergen. Zwei weitere Menschen werden noch vermisst. Neuseeland diskutiert, ob die Insel nach dem Unglück für Besucher gesperrt werden soll.

Die Mission am Freitag war gefährlich: Whakaari, der Vulkan auf der neuseeländischen Insel White Island, ist nach wie vor unberechenbar. Wissenschaftler der geologischen Forschungsagentur GNS Science schätzten die Gefahr einer weiteren Eruption in den kommenden 24 Stunden um die 50 oder 60 Prozent ein. Vulkanologen überwachten White Island während der Bergungsaktion in Echtzeit, falls die Mission hätte abgebrochen werden müssen.

Doch Neuseeland liegt viel daran, den trauernden Angehörigen ihre toten Familienmitglieder zurückzubringen. „Wir wollen einfach jeden nach Hause bringen“, sagte Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern im Interview mit dem australischen Sender ABC.

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White-Island: Wie sicher ist es, einen aktiven Vulkan zu besuchen?

Sechs Tote, mindestens acht Vermisste, 30 teils Schwerverletzte: Dies ist die Bilanz des Vulkanausbruchs auf der neuseeländischen Insel White Island. Die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig, Forscher fürchten, dass der Vulkan erneut ausbrechen könnte. Viele fragten sich am Tag nach der Katastrophe, warum die Insel überhaupt für Besucher geöffnet war.

Hoffnung auf weitere Überlebende gibt es in Neuseeland nicht mehr. Bei Überflügen über die Vulkaninsel konnten Polizei und Rettungsmannschaften keinerlei Lebenszeichen entdecken. Unter den Toten ist ein lokaler Touristenführer, unter den Vermissten sind zwei Familien mit Teenagern aus Australien.

Als der Vulkan ausbrach, waren laut neuseeländischer Behörden Neuseeländer, Australier, Briten, Chinesen, Amerikaner und ein Malaysier auf der Insel. Auch vier Deutsche sollen unter den Opfern sein. Über ihren genauen Zustand ist bisher nichts bekannt. Die, die überlebt haben, werden in verschiedenen Krankenhäusern in Neuseeland behandelt. Manche der Opfer sollen so schwer verbrannt sein, dass Mediziner wenig Hoffnung haben, dass sie überleben werden.

Einheimische riskierten ihr Leben

Neuseeländische Medien berichteten am Dienstag von den heroischen Taten einiger Einheimischer, die ihr eigenes Leben riskierten, um Urlauber mit Booten von der Insel zu holen. Geoff Hopkins, ein 50-jähriger Neuseeländer, der den Ausflug von seiner Tochter zum Geburtstag bekommen hatte, überlebte mit viel Glück. Sein Boot befand sich bereits auf dem Rückweg, als er noch einmal zurückblickte. „Ich konnte nur noch diese weiße und graue Wolke sehen, die ziemlich hoch und ziemlich schnell aufstieg“, sagte Hopkins dem New Zealand Herald.

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Riesengroß und stark: Forscher entdecken „Herkules“ der Vogelwelt

Kiwi, Kakapo, Kea und Tui: Neuseelands Vogelwelt ist fremdartig und schön. Der Kakapo ist dabei der größte lebende Papagei der Welt. Nun stießen Paläontologen jedoch auf die Fossilien eines Urzeitpapageis, der gleich doppelt so groß und schwer war.

Er war einen Meter groß und rund sieben Kilo schwer: Forscher haben in Neuseeland die Fossilien eines Riesenpapageis entdeckt. Sein Schnabel war so massiv und stark, dass er wohl in der Lage war, die meisten Nahrungsmittel aufzuknacken.

Aufgrund seiner enormen Größe und Stärke – der heutige Kakapo, der als größter, noch lebender Papagei gilt, ist gerade mal halb so groß – gaben die Forscher dem neuen Vogel den Namen Heracles unfectatus: Also der neue „Herkules“ der Vogelwelt.

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White Island: Fünf Tote sowie zahlreiche Verletzte bei Vulkanausbruch

Bei einem Vulkanausbruch auf White Island vor der Ostküste Neuseelands sind am Montag mehrere Urlauber verletzt worden. Fünf Menschen sind gestorben, weitere werden vermisst. Gleichzeitig stecken rund tausend Touristen in einem einsam gelegenen Bergdorf auf der neuseeländischen Südinsel fest. Überschwemmungen und Erdrutsche blockieren die Zugangsstraßen.

Die Aschewolke stieg dreieinhalb Kilometer in den Himmel. Der aktivste Vulkan Neuseelands auf White Island ist am Montagnachmittag Ortszeit unvermittelt ausgebrochen. 18 Menschen sind teils schwer verletzt worden. Viele leiden unter Verbrennungen. Mindestens fünf Menschen starben, weitere werden noch vermisst. Laut der neuseeländischen Polizei befanden sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs rund 50 Menschen auf oder um die Insel, die vor der Ostküste der neuseeländischen Nordinsel liegt. Etliche der Urlauber sollen von einem Kreuzfahrtschiff stammen, das in Neuseeland Zwischenstopp gemacht hatte. Mehrere Rettungsteams sind im Einsatz, der sich aufgrund der volatilen Situation auf der Insel sehr schwierig gestaltet. Die gesamte Insel ist inzwischen von einer Ascheschicht bedeckt. Das neuseeländische Militär schickte Ausrüstung und Helfer. Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern ist auf dem Weg zur Unfallstelle.

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Gloriavale: Für Mascara kommt man in die Hölle

Auf der Südinsel Neuseelands lebt eine Sekte abgeschnitten vom Rest der Welt. Streng christliche Werte bestimmen ihr Leben – eine fundamentalistische Utopie, die ein früheres Sektenmitglied als „Himmel und Hölle“ beschrieb. Eine neue Stiftung hilft ehemaligen Mitgliedern nun bei der Integration in die Gesellschaft.

In der Sekte Gloriavale scheint die Zeit stehengeblieben zu sein: Familien mit über zehn Kindern sind keine Seltenheit – Verhütung gibt es nicht. Das Rollenverständnis ist traditionell: Die Männer arbeiten in der Schreinerei oder der Molkerei, die Frauen putzen, kochen und kriegen Kinder. Je mehr, umso besser.

„Die Leute fragen mich, warum ich so glücklich bin, Mahlzeiten zu kochen oder mit den Mädchen die Wäsche zu machen“, schreibt das Sektenmitglied Dove Love auf Facebook. Auch wenn diese Aufgaben manchen „klein und unbedeutend“ erscheinen würden, Gott würde das „Opfer“ doch sehen und schätzen.

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