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Ist Neuseeland doch kein sicheres Reiseziel?

Der Mord an einem australischen Touristen in der Nähe von Raglan am 16. August 2019 hat einen Schock ausgelöst – vor allem in den Kreisen der Neuseeland-Reisenden. Für die Neuseeländer selbst ist Kriminalität nichts Neues. Einige haben nach dem furchtbaren Geschehnis sogar kommentiert, Touristen wären zum Teil selbst schuld – sie würden sich in Neuseeland viel zu arglos bewegen.

Sind Touristen in Neuseeland sicher vor Diebstahl und Gewaltverbrechen? Nein, sagt ein ehemaliger Polizist, der heute als Sicherheitsspezialist arbeitet, in einem Interview mit der Zeitung „Stuff“. Bruce Couper wundert sich immer wieder über die Wahrnehmung seiner Heimat als „sicherer Hafen“.

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Whitebait: ein Nationalgericht, das vom Aussterben bedroht ist

Anfang September ist das Wetter in Neuseeland noch nass, kühl und wechselhaft – eben typisch Frühlingsanfang. Trotzdem sieht man in dieser Zeit vor allem auf der Südinsel zahlreiche Neuseeländer, die ausdauernd an Flussufern stehen, mit riesigen Keschern im Wasser herumfischen und einen suchenden Blick wie Goldsucher haben.

Was sie suchen, ist ähnlich wertvoll: Die Jungfische von fünf Fischarten, die nur in Neuseeland leben, gelten als Delikatesse und werden zu enormen Preisen an Restaurants im ganzen Land verkauft. Sie werden aber auch als „whitebait patties“ in jedem Take-away angeboten – denn Whitebait ist ein neuseeländisches Nationalgericht.

Um die beliebten Mini-Fischchen zu schützen, gelten strenge Fangfristen – immerhin bilden sie den Nachwuchs für die nächste Saison. Trotzdem melden Wissenschaftler jedes Jahr erneut weiterhin schwindende Bestände.

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Zukunft der i-Sites in Neuseeland unsicher

Jeder Besucher in Neuseeland nutzt sie wenigstens einige Male auf seiner Reise: Die Tourist-Informationen mit dem großen grünen „i“ haben Tipps zu Wanderrouten und Informationen zum Wetter, vermitteln Unterkünfte und buchen Freizeitaktivitäten. Darüber hinaus kann man oft auch gleich Souvenirs für zu Hause kaufen und Postkarten an die Daheimgebliebenen schicken.

Die i-Sites sind bekannt und beliebt – und doch sind von den fast 80 Tourist-Informationen in Neuseeland in den vergangenen Jahren immer mehr geschlossen worden, darunter einige regionale Zentren. Der Grund sollen sinkende Besucherzahlen sein – und das, während die Zahl der Reisenden in Neuseeland jährlich zunimmt?

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Neuseeland steht vor einer Wallaby-Plage

Seit Ende 2018 ist es offiziell: Neuseeland ist von Wallabys bedroht. Die kleinen, puscheligen Kängurus haben den Possums den Rang als nationaler Plagegeist abgelaufen. Der Schaden, den sie verursachen, indem sie einheimische und seltene Pflanzen fressen, ist ähnlich enorm.

Wallabys wurden 1912 vom damaligen Gouverneur Neuseelands, George Grey, auf Kawau Island eingeführt. Er kaufte fünf verschiedene Wallaby-Arten, um einen Zoo für sein Anwesen einzurichten. Drei dieser Arten verbreiteten sich von der Insel auf das neuseeländische Festland und bedrohen nun Neuseelands Pflanzen- und Tierwelt, weil sie alle neuen Pflanzentriebe abfressen. (Derselbe Grey führte auch das Possum in Neuseeland ein.)

Inzwischen gibt es feste Wallaby-Populationen in Rotorua am Lake Tarawera und in South Canterbury rund um Waimate. Nach Schätzungen könnten sich Wallabys in den nächsten 50 Jahren auf ein Drittel der Landfläche Neuseelands ausbreiten, wenn dagegen nichts unternommen wird. Der wirtschaftliche Schaden durch die kleinen Kerle beläuft sich jedes Jahr auf 28 Millionen NZD und wird sich bei der derzeitigen Verbreitungsrate in zehn Jahren auf 84 Millionen NZD steigern.

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Kein Schwimmen mit Delfinen mehr in der Bay of Islands

Schwimmen mit Delfinen gehört für viele Neuseeland-Reisende zu ihren schönsten und beeindruckendsten Erinnerungen. Kein Wunder: Den neugierigen, verspielten und intelligenten Meeressäugern so nahe zu kommen, ist ein fast schon magisches Erlebnis.

Nicht allerdings für die Delfine selbst. In vielen Regionen Neuseelands treffen Touristen bei kommerziellen Bootstouren auf seltene und zum Teil nur in Neuseeland heimische Delfin-Arten. Sie alle sind bereits durch den kommerziellen Fischfang, die Erwärmung und Verschmutzung der Ozeane arg bedrängt und teilweise vom Aussterben bedroht. Der zunehmende Tourismus stellt eine zusätzliche Belastung dar, der einige Populationen nicht mehr standhalten können. Die Regierung Neuseelands hat deshalb eine drastische Maßnahme beschlossen.

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