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Ertrinkt Neuseeland im Müll?

Neuseelands Bevölkerungszahl wächst, genau wie die Zahl der jährlichen Besucher. Zusammen mit der Zahl der Menschen ist auch das Müllproblem gewachsen. Die Kampagne „Be a tidy Kiwi“ des Vereins Keep New Zealand Beautiful wurde deshalb nach langer Pause erneut gestartet – mit typisch neuseeländischem Humor unter dem Slogan „Mama Nature“.

Das ist dringend nötig: Die Neuseeländer gehören inzwischen zu den größten Müll-Erzeugern in der entwickelten Welt. Pro Jahr wirft jeder Kiwi 735 kg Müll weg. Obwohl die Bemühungen um Recycling und Kompostierung von Haushaltsmüll in den letzten Jahren zugenommen haben, hat sich die Menge des Mülls, der in Neuseeland hauptsächlich vergraben wird („landfill“), in den vergangenen sieben Jahren um ein Drittel vergrößert.

Das schlimmste Problem sind die Zigarettenstummel. Mehr als 10 Milliarden davon liegen in Neuseeland herum, das entspricht über 2000 Kippen pro Person. Und dabei sind die Millionen von Stummeln, die in Seen, Flüssen und dem Ozean landen, noch gar nicht mitgezählt. Sie alle verschmutzen Wasser und Böden mit Blei, Arsen und Kadmium. Dazu kommt die Gefahr für Vögel und Fische, die Zigarettenstummel für Futter halten. Je nachdem, wo sie landet, braucht eine Zigarettenkippe zwischen zwei Monaten und drei Jahren, um sich aufzulösen.

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Hooker Valley Track im Aoraki Mount Cook National Park wiedereröffnet

Einer der beliebtesten Wanderwege im Aoraki Mount Cook National Park ist ab sofort wieder komplett frei zugänglich. In den vergangenen fünf Monaten hatte das Department of Conservation den Track für dringend notwendige Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten sperren müssen.

Im März 2019 war nach ungewöhnlich starken Regenfällen ein 120 Meter langes Stück des Weges fortgeschwemmt worden. Die Erdrutsche hatten außerdem eine Hängebrücke beschädigt.

Bauarbeiter waren den ganzen Winter über damit beschäftigt, diese Brücke zu reparieren und neu zu verstärken. Daneben haben sie 257 Meter eines neuen Wanderwegs angelegt. In der letzten Augustwoche wurde der Hooker Valley Track offiziell wieder für Wanderer freigegeben.

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Der „culture trail” führt Kunstliebhaber durch Neuseeland

Besucher, die neben großartiger Natur auch gern die Kunst- und Kulturszene Neuseelands kennenlernen wollen, können sich bequem vom „culture trail“ zu den besten Erlebnissen führen lassen. Neben einzigartigen Einblicken in das Denken und Fühlen der Kiwis bietet der Pfad auch unerwartete Entdeckungen.

Kunst hat bekanntlich viele Gesichter und kann faszinierende Einblicke in die Denkweisen und die Geschichte eines Volkes eröffnen. Die Kunstszene in Neuseeland stellt diesbezüglich keine Ausnahme dar. Die Kreativität der Kiwis ist breitgefächert und bietet für jeden Kunstgeschmack etwas: von Graffiti und Street-Art über ungewöhnliche Kunstwerke von Indigenen bis zu meisterhaften Ölgemälden in brandneuen Kunstgalerien.

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Achtung, Visa-Betrug!

Nicht offiziell zugelassene Websites verlangen für die Beantragung der neuen Online-Einreiseerlaubnis NZeTA und der Besuchergebühr IVL bis zu dreimal höhere Preise von Reisenden.  

Die IVL ist als Abgabe, die den Tourismus und den Umweltschutz in Neuseeland unterstützen soll, seit dem 1. Juli 2019 verpflichtend. Neben Touristen müssen auch Reisende mit Working Holiday Visa, einige Studenten und Work-Visa-Inhaber die Gebühr in Höhe von 35 NZD bezahlen.

Die Online-Einreiseerlaubnis NZeTA, vielerorts fälschlich als Visa bezeichnet, wird ab dem 1. Oktober 2019 verpflichtend für Besucher aus mehr als 60 Staaten. Für das NZeTA bezahlt man, wenn man es über die eigens eingerichtete App von Immigration New Zealand beantragt, 9 NZD; wer es über die Website kauft, bezahlt 12 NZD.

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Die IVL-Touristengebühr: Eintritt für Touristen oder nützlich für Neuseeland?

Ab dem 1. Juli wurde für viele Reisende bereits die neue Touristengebühr IVL (International Visitor Levy) erhoben. Ab Oktober wird die neue Gebührenerhebung von 35 NZD (ca. 20 Euro) dann auch deutsche Touristen treffen.

Bis dato mussten nur Touristen bei der Einreise bezahlen, die vor ihrer Neuseelandreise ein Touristenvisum beantragen mussten, wie beispielsweise Inder oder Chinesen. Touristen aus „Visa Waiver Countries“, wie nahezu allen europäischen Ländern inklusive Deutschland, blieben noch von der IVL verschont.

Nicht bezahlen müssen Neuseeländer, Australier, viele Besucher von den Pazifikinseln, Besitzer eines „Resident Visa“, viele Geschäftsreisende und Transitpassagiere am Flughafen in Auckland. „Die Gebühr fällt allerdings nicht nur für Touristen an, sondern auch für temporäre Besucher, die mit einem Working Holiday Visa, einigen Studenten-Visa und manchen Work Visa nach Neuseeland reisen“, erklärt der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn aus Wellington.

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