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Neuseeland stimmt Begrenzung des Tourismus in der Antarktis zu

Die Regierung Neuseelands hat einem Antrag der USA zugestimmt, den Tourismus in der Antarktis zu begrenzen, um das Ökosystem des Kontinents zu schützen. Alle 28 Unterzeichnerstaaten des Antarktis-Vertrags haben zugestimmt, dass zur gleichen Zeit nicht mehr als 100 Personen die antarktische Küste besuchen dürfen. Die Anzahl der Touristen in der Antarktis ist von 6.700 in den Jahren 1992/93 auf über 45.000 in der letzten Saison angestiegen.

Zentrum für Verringerung des ökologischen Fußabdrucks in Neuseeland gegründet

An der Massey University werden Untersuchungen zur Messung des ökologischen Fußabdrucks neuseeländischer Produkte unternommen. Die Regierung unterstützt den Life Cycle Assessment Centre mit einem Betrag von 1,3 Millionen NZ$. Der Fokus der Forschungen liegt darauf, den neuseeländischen Produzenten Wege aufzuzeigen, wie sie die Treibhausgasemissionen und den Wasserverbrauch verringern können. Mit den gewonnenen Informationen sollen Unternehmen zum einen unterstützt werden, den ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte zu verringern. Ziel ist es aber auch Informationen zur Verfügung stellen, die den Käufern der neuseeländischen Produkte zeigen, dass der negative ökologische Einfluss der Produktion und des Transports dennoch geringer sein kann als einiger lokaler Produkte. Diese Informationen könnten eines Tages auch auf den Produkten bzw. Verpackungen angegeben und damit für ökologisch denkende Konsumenten ein Argument im Rahmen der Kaufentscheidung werden.

Affensensation in Wellington

Der Zoo in Wellington kann sich demnächst zum ersten Mal auf Nachwuchs bei den Spinnenaffen freuen. Die für September erwarteten Babys sind insbesondere eine Sensation, weil es vor 14 Jahren zum letzten Mal Nachwuchs bei dieser Affenart im Zoo von Wellington gegeben hat. Die werdenden Eltern sind der fünfjährige Jackie Chan, der aus einem Gehege in Hamilton stammt, sowie das 16-jährige Weibchen Biddy. Die beiden Affen wurden im vergangenen Jahr gemeinsam mit einem anderen Weibchen in den Zoo zusammengebracht, um den Versuch einer erneuten Schwangerschaft bei der Affenart zu starten. Nach einigen Monaten konnten die Mitarbeiter des Zoos nun verkünden, dass es erneut zu Nachwuchs bei der in Zentral- und Südamerika, sowie Mexiko lebenden Art kommen wird. Noch ist jedoch nicht bekannt, wie viele Babys zur Welt kommen werden, aber sie werden gemeinsam mit den anderen mit den anderen rund 15 Tieren im Zoo in Wellington aufwachsen.

ASB will Gehälter von Angestellten einfrieren

Die Bank ASB will die Gehälter von etwa 3.500 Arbeitnehmern einfrieren, was laut Aussage des Vorstands zur Sicherung von Arbeitsplätzen beitragen soll. Von dem Vorhaben der Bank betroffen sind insbesondere die Angestellten, die mehr als 50.000 NZ$ im Jahr verdienen. Insgesamt beschäftigt ASB in Neuseeland rund 4.700 Mitarbeiter. Nach Aussage von ASB besteht zudem die Möglichkeit, dass die Arbeitsstunden reduziert werden, oder mitunter auch ein kompletter Tag in der Woche wegfallen könnte, wie es vom Vorstand Charles Pink verkündet wurde. Die Bank erhofft sich durch diese Maßnahme, Kündigungen vermeiden zu können.

Plastiktüten im Supermarkt in Zukunft kostenpflichtig

Für die Kunden der Supermarktketten New World, Four Square und Pak ‘n‘ Save wird es demnächst die Plastiktüten beim Einkauf generell nicht mehr umsonst geben. Ab August sollen die Tüten im Rahmen einer Umweltkampagne kostenpflichtig werden. Die Kosten pro Plastiktüte sollen 5 Cent betragen, verkündete der Mutterkonzern Foodstuff NZ. Auf der Nordinsel zahlen die Kunden bei Pak ‘n‘ Save bereits für ihre Einkaufstüten, wodurch eine Mengenreduzierung um knapp 20 Prozent erreicht werden konnte. Laut Auskunft von Foodstuff verwendet der Konzern mit seinen Ketten jährlich rund 270 Millionen Plastiktüten. Die anderen großen Supermarktketten des Landes haben sich noch nicht entschieden, ob sie an der Kampagne teilnehmen werden.

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