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Tiger-Drillinge in Auckland

Der Zoo von Auckland kann sich glücklich schätzen: Erst erblickte das Giraffenbaby Ntombi die Welt, kurz darauf drei kleine Sumatra Tiger. Zehn Jahre hat der Tierpark darauf gewartet, dass sich Oz und Molek erfolgreich paaren, denn Sumatra Tiger sind ein bedrohte Tierart, dasFortpflanzen in Gefangenschaft äußerst selten. Erst erfreuten die drei kleinen plüschigen und drolligen Wollknäuel die Pfleger und jetzt wurden die Drillinge voller Stolz auch der Öffentlichkeit präsentiert. Der jüngste Nachwuchs bescherte dem Zoo einen riesigen Besucherzustrom. Insgesamt gibt es weltweit 160 Sumatra Tiger in Gefangenschaft und nur noch etwa 400 in freier Wildbahn. 

Chinesischer Melamin-Skandal sorgt auch in Neuseeland für Schlagzeilen

Bei dem Melamin Skandal in China ist auch Neuseelands Milchproduzent Fonterra verwickelt. Die Firma ist stiller Teilhaber an dem asiatischen Pantsch-Betrieb, wusste jedoch nach eigenen Angaben nichts von der Zuführung des unerlaubten Melamins in Milch und Milchprodukten. Allerdings gab es nun auch erste Krankheitsfälle in Neuseeland. Die „New Zealand Food Safety Authority" (NZFSA) warnt vor dem Verzehr von importierten chinesischen Süßigkeiten. Bestimmte Produkte wie "White Rabbit Creamy Candy" enthalten deutlich hohe Melamin-Anteile. NZFSA Sprecherin Sandra Daly teilte der Presse mit: „Der hohe Melamin Wert in den Süßigkeiten kann Krankheiten wie Nierensteine verursachen". Wer solche Waren erworben habe, solle diese umgehend in die Geschäfte zurückbringen oder vernichten. Ein Einfuhrverbot der Produkte wurde allerdings bislang nicht erhoben.

10 Jahre Te Papa Nationalmuseum

Eine neue interaktive Multi Media-Ausstellung hat im Te Papa Nationalmuseum in Wellington seine Pforten geöffnet. Das sechs Millionen Dollar teure Weltraum Abenteuer "Our Space" beherbergt neueste Technologie und ist das Sahnehäubchen auf dem Te Papa Geburtstagskuchen. Bereits 7.500 Videos, Fotos und Kunstwerke wurden bereits an der 18 Meter breiten und zwei Meter hohen "The Wall", einer gigantischen medialen Leinwand, von Besuchern per Computer hochgeladen. "Our Space" ersetzt die bereits erfolgreiche "Timewarp"-Ausstellung, die schon vor Jahren eine völlig neue Ära für Museen einläutete. Sie begeisterte bislang 4,5 Millionen Besucher und für „Our Space" werden ähnliche Besucherzahlen prognostiziert. Mehr Infos unter: www.ourspace.tepapa.com

Neuseeland älter als vermutet

„Wer glaubt, Neuseelands Geschichte sei nur einige hundert Jahre alt, liegt falsch", so Barry Brailsford, Historiker und Autor diverser neuseeländischer Geschichtsbücher. Er forscht seit den frühen 1970er-Jahren und machte sich auf die Suche nach den Spuren der ersten Maori Stämme. Diese wanderten seit 4.000 Jahren in Zickzack-Routen über die Südinsel. Nur mit Flachsmänteln und dünnen Sandalen bekleidet, schleppten sie den wertvollen "Greenstone", die Jade, von der Westküste ins Landesinnere. Jeder der erwanderten Pfade hatte sein eigenes Lied. Wer dieses Lied kannte, wusste, wo Gefahren lauerten und wo es Nahrung gab. Brailsford wies zudem Verbindungen zwischen dem 7.000 Jahre alten taiwanischen Hemudu Stamm und den Maori nach.

Letzter Delfin in Gefangenschaft gestorben

„Hier im Marineland in Napier geht eine Ära zu Ende. Kelly ist der letzte Delfin Neuseelands, der 34 Jahre wie zur Familie gehörte und lange im Rampenlicht unsere Zuschauer begeisterte", kommentierte Barbara Arnott, Napiers Bürgermeisterin traurig. Kelly war außergewöhnliche 38 Jahre alt, etwa doppelt so alt wie die normale Lebenserwartung der Meeressäuger. Das Tier war bereits seit einer Woche erkrankt. Bereits vor zwei Jahren hätte das Marineland beinahe seine Pforten für Besucher geschlossen, nachdem die 36 Jahre alte Delfin-Dame Shorna gestorben war. „Wir dachten, Kelly sei zu einsam ohne Shorna, wolle nicht weitermachen, aber sie war glücklich - wie ein Fels in der Brandung." Während Napier um den berühmten Delfin trauert, atmen die Tierschützer in Neuseeland erleichtert auf: „Die Delfine gehören nicht in ein Aquarium zur Belustigung der Zuschauer. Wir können sie hier in Neuseeland nur wenige hundert Meter vom Strand entfernt in unseren Buchten auch in der freien Natur beobachten, da, wo sie hingehören."

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