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Stromverbrauch während Earth Hour um 3,5% niedriger

Der Stromverbrauch ist nach einer Mitteilung des nationalen Netzbetreibers Transpower in Neuseeland um 3,5% geringer gewesen als üblicherweise in der entsprechenden Zeit. Allerdings sei nicht auszuschließen, dass auch die relativ warme Witterung zusätzlich zu einer Verminderung des Stromverbrauchs geführt habe. Neuseeland war das erste Land, das im Rahmen der Earth Hour dazu aufgerufen hatte, den Stromverbrauch zu drosseln, insbesondere indem das Licht ausgeschaltet wird, um auf die Klimaveränderungen hinzuweisen. Gestartet hatten die 600 Einwohner der 800 Kilometer östlich von Neuseeland gelegenen Chatham Inseln, in dem sie ihren Dieselgenerator, der dort zur Stromerzeugung eingesetzt wird, abgestellt haben.

Neuseeland startet mit Earth Hour

Neuseeland war eines der ersten Länder, die am Samstag Abend die Earth Hour mit einer einstündigen freiwilligen Stromabschaltung unterstützt haben. Mit der Earth Hour soll Aufmerksamkeit für die Umweltprobleme geschaffen werden, die durch den exzessiven Energieverbrauch entstehen. 44 neuseeländische Städte haben sich an der Aktion beteiligt. Nach Aussagen der Energy Efficiency and Conservation Authority (EECA)  könnten 500.000 NZ$ eingespart werden, wenn alle neuseeländischen Haushalte für eine Stunde das Licht und alle nicht notwendigen elektrischen Geräte ausschalten. Die Earth Hour wurde erstmals durch eine Umweltgrouppe des WWF 2007 in Sydney initiiert.

Neuseeländische Wirtschaft im Abschwung

In den letzten drei Monaten des Jahres 2008 war der Rückgang der neuseeländischen Wirtschaftsleistung so deutlich spürbar wie seit 17 Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt ging um 0,9% zurück, insbesondere im Bereich der industriellen  Produktion. Auf Jahresbasis fiel der Rückgang mit 1,9% noch deutlicher aus. Nur im Bereich der Landwirtschaft war noch ein leichtes Wachstum spürbar. Für 2009 rechnet der Internationale Währungsfonds mit einem Rückgang der neuseeländischen Wirtschaftsleistung um weitere 2%. Neuseeland befindet sich damit seit dem letzten Jahr erstmals seit 1998 wieder in einer Rezession.

Holiday-Park-Urlauber geben mehr als 600 Millionen NZ$ aus

Neuseeland-Urlauber, die ihren Urlaub in Holiday Parks verbringen, geben pro Jahr mindestens 623 Millionen NZ$ aus. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung  der Holiday Accommodation Parks Association of New Zealand (HAPNZ). Etwa 55% der Ausgaben (ca. 340 Millionen NZ$) werden durch neuseeländische Urlauber ausgegeben, weitere 283 Millionen NZ$ entfallen auf ausländische Urlauber. Von den Gesamtausgaben entfallen nur 18% auf die reinen Unterbringungskosten. Die restlichen Ausgaben verteilen sich auf Freizeitaktivitäten sowie auf Einkäufe, Verpflegung, Restaurant und Cafébesuche.
Eine Beschreibung von Holiday-Parks ist abrufbar unter: http://www.newzealand.com/travel/de/accommodation/accommodation-options/holiday-parks.cfm

Clark für hohen UN-Posten vorgesehen

Die ehemalige neuseeländische Ministerpräsidentin (1999 bis 2008) Helen Clark soll zukünftig das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (U.N. Development Program, UNDP) vorgeschlagen worden. Helen Clark würde Kemal Dervis, einem früheren türkischen Minister, folgen, der die Organisation von August 2005 bis Februar 2009 geleitet hat. Die Nominierung muss noch durch die Generalversammlung bestätigt werden. Zur Bedeutung und zu den Aufgaben der UNDP siehe folgenden Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsprogramm_der_Vereinten_Nationen

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