Neuseelandhaus

Manukahonig, Wein und Bier, Schönes und Nützliches aus und um Neuseeland erhalten Sie beim

News

Hauspreise fallen weiter

Die Hauspreise in Neuseeland sind im Februar im achten Monat in Folge gefallen, wie wie die Regierungsagentur Quotable Value berichtet. Im Jahresvergleich sind die Preise im Februar um 8,9% gefallen, nach 8,3% im Januar. In Auckland (9,4%) und Wellington (9,3%) war der Rückgang noch deutlicher. Zwar gebe es Anzeichen, dass die Kaufaktivitäten  wieder anziehen, aber die Unsicherheit hinsichtlich der Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Neuseeland lassen potenzielle Käufer vorsichtig agieren. Die Reserve Bank of New Zealand hat prognostiziert, dass im Vergleich zum Höchststand in 2007 die Hauspreise bis Ende 2010 um bis zu 16% fallen könnten.

Wellington ist die "grünste" Stadt in Neuseeland

Gemäß dem TopSpot-Report, einer Untersuchung von ASB, ist Wellington die grünste und sauberste Stadt in Neuseeland. Faktoren, die bei der Untersuchung eine Rolle gespielt haben sind Recycling, Verschmutzung, Zugang zu öffentlichen Grünflächen und Lebensqualität. An zweiter und dritter Stelle liegen Rodney District und Dunedin.

Mehr dazu unter: http://www.iwantahome.co.nz/article/article/2387/0/category/featured/topspots-new-zealand's-greenest-cities/top-5-articles.html

Für die Naturkatastrophe gewappnet?

Derzeit findet in Wellington die „Disaster Awareness Week" statt. Aufgrund der risikoreichen Lage der Hauptstadt auf einer Erdbebenspalte drohen der Metropole Erdbeben, Tsunamis und Erdrutsche, die sogar die gesamte Stadt von der Außenwelt abschneiden könnten. Mit der „Disaster Awareness Week" versucht man die Bevölkerung an den drohenden Ernstfall zu erinnern. Fernsehspots raten zu „Survival Packs" und geben Tipps, wie man sich im Notfall verhalten soll. Jeder sollte sich im Katastrophenfall mindestens drei Tage lang autark versorgen können. Der eigens dafür gedrehte TV-Film „Aftershock" zeigt Szenen und Schicksale nach einem Jahrhunderterdbeben. Er soll auch relaxte Gemüter aufrütteln und zum Nachdenken und Handeln anregen.

Naturschutz international ausgezeichnet

Seit 1987 kämpft der Yellow-eyed Penguin Trust in Neuseeland um das Überleben dieser vom Aussterben bedrohten seltenen Tierart. Der Gelbaugenpinguin, in Maori auch „Hoiho" genannt, wird etwa fünf bis acht Kilogramm schwer und bis zu 68 Zentimeter groß. Diese Spezies ist mit etwa 650 Exemplaren auf Neuseelands Festland und Steward Island noch lange nicht stabil genug, sich selbst erhalten zu können. Deshalb kämpft der „Trust" bereits seit 21 Jahren um den Erhalt der Lebensräume und den Schutz des seltenen Pinguins - mit beachtlichem Erfolg: Im letzten Jahr starb kein einziges Küken der geschützten Tiere, eine absolute Sensation. Deshalb wurde dem Verein nun der weltweit begehrte „BirdLife  International Conservation Achievement Award" in Buenos Aires überreicht. Euan Kennedy, Gründer des Vereins, sagte bei der Preisverleihung: "Dieser  Award bestätigt, dass Neuseeland zurecht an der Weltspitze des Arten- und Vogelschutzes steht. Zusammen mit Kommunen, Mitgliedern, Schulen und Regierung haben wir Unglaubliches geleistet". Auch Tausende Neuseeländer sind dem Aufruf gefolgt und haben verstärkt Milchprodukte des Hauptsponsors Mainland gekauft. Somit konnte das Unternehmen dem Trust eine Million Dollar überweisen und so mit zum beachtlichen Erfolg beitragen.

 

Der neue Star an Neuseelands Musikhimmel

Seine Akustikgitarre und unverkennbare Stimme erobern Neuseelands Radios. Der Maori-Sänger Tiki Taane ist mit seinem Song "Always on my mind" in aller Munde und in "aller Ohren". Die Radiostationen spielen seinen Song rauf und runter. Er ist das dritte von vier Kindern einer Maori-schottischen Mischehe, wuchs in Christchurch auf. Schnell jedoch verlor er das Interesse an der Schule, geriet als Jugendlicher auf die schiefe Bahn. Der Musiker lebte auf der Straße in den Gangs von Christchurch, Drogensumpf und regelmäßige Konflikte mit dem Gesetz gehörten zu seinem Alltag. Als Tiki Taane 15 Jahre alt war, wagte sein Vater einen letzten Rettungsversuch, schenkte dem Jungen eine Akustikgitarre. Von diesem Moment an änderte sich Tikis Leben komplett. Er brachte sich selbst das Spielen bei, coverte verschiedene Metallbands, bevor er selbst komponierte und Texte schrieb. Nach seiner Weiterbildung als Sound-Engineer und seinem Erfolg in verschiedenen neuseeländischen Bands brachte er jetzt sein Solo-Album auf den Markt und landete sofort einen Nummer-Eins-Hit. „Die Musik hat nicht nur mein Leben verändert, sondern mich wirklich gerettet!", erinnert sich der heute 32jährige dankbar.

Goto Top