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Die Ergebnisse der Volkszählung in Neuseeland – und was sie bedeuten

Die Volkszählung von 2018 war in Neuseeland heiß umstritten, es gab einige medienwirksame Pannen. Die Ergebnisse, die nun endlich veröffentlicht wurden, zeigen einige spannende Ergebnisse. Das wichtigste: Es gibt inzwischen viel mehr Neuseeländer!

In den letzten fünf Jahren ist Neuseelands Bevölkerung enorm gewachsen. Das hat auch zu einer steigenden kulturellen Vielfalt geführt. 1 271 775 Menschen, die im März 2018 als Neuseeländer gezählt wurden, sind nicht im Land geboren. Das entspricht 27,4 Prozent der Bevölkerung. 2013 waren es noch 25,2 Prozent.

Die Geburtsorte dieser Neu-Neuseeländer sind über die ganze Welt verstreut. Es gibt sogar 15 Neuseeländer, die auf dem Meer geboren wurden.

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Neuseelands neuestes Insekt: die Hobbit-Springlaus

Neuseeland hat einen Neuzugang: Das kürzlich entdeckte Insekt, das auf den gelb blühenden Kowhai-Bäumen lebt, erhielt den Namen „Frodo Beutlin“.

Francesco Martoni und Karen Armstrong vom Bio-Protection Research Centre der Lincoln University haben den winzigen Baumbewohner Psylla frodobagginsi getauft. Die Pflanzen-Springlaus wird nur 3 Millimeter lang – ist also noch wesentlich kleiner als ihr berühmter Namensvetter. Sie lässt sich nicht nur an ihrer Größe, sondern auch an den hellen Farben und den gleichmäßig gepunkteten Flügeln leicht von ihrer Verwandten, der Psylla apicalis, unterscheiden.

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So werden Touristen in Neuseeland zu Umweltschützern

Das Geheimnis des Erfolgs einer kleinen Backpacker-Lodge in der Bay of Plenty sind ihre Gäste. Nicht, weil sie Geld oder gute Laune mitbringen, sondern weil sie aktiv dazu beitragen, die neuseeländische Umwelt zu schützen.

Die „Pacific Coast Lodge and Backpackers” im Sonnenschein-Ort Mount Maunganui bei Tauranga bietet mit Umwelt-Initiativen wie monatlichen „Beach clean-ups” und Baumpflanz-Aktionen ihren Gästen einen einzigartigen Mehrwert. Als langjähriges Mitglied der traditionsreichen Organisation „Keep New Zealand Beautiful” fiel es Besitzerin Sarah Meadows nicht schwer, ein Programm für Umweltaktivitäten ihrer Feriengäste zusammenzustellen.

„Wir selbst bemühen uns, unseren CO2-Fußabdruck stetig zu reduzieren. Natürlich erwarten wir dann auch von unseren Gästen, dass sie ihren Teil dazu beitragen, die Bay of Plenty in besserem Zustand zu hinterlassen“, erklärt Sarah Meadows.

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Ein Prost aus Neuseeland zum Start des Oktoberfestes

Zum Start des Oktoberfestes am 20. September 2019 wünscht Neuseeland den Deutschen eine Mordsgaudi auf der Wiesn. So wie das Münchner Volksfest jährlich Millionen von Menschen aus aller Welt willkommen heißt, sendet auch Neuseeland allen Wiesn-Fans auf der ganzen Welt eine gastfreundschaftliche Video-Botschaft.

Sie ist der Auftakt einer deutschlandweiten Kampagne von Tourism New zealand: „Good Morning World“. Neuseeland ist dank seiner Lage eines der ersten Länder auf der Welt, das den Sonnenaufgang jedes neuen Tages begrüßt. So können die Kiwis den Menschen rund um den Globus als eine der ersten Nationen einen guten Morgen wünschen - oder eben auch „Prost!"

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Maori Language Week erweckt Neuseelands Nationalsprache zum Leben

„Te Wiki o te Reo Maori”, die Woche der Maori-Sprache, wird in Neuseeland seit 1975 jedes Jahr Mitte September (Mahuru) gefeiert. Events und Aktivitäten im ganzen Land feiern die indigene Landessprache. Die von der Regierung geförderte Initiative ist heute ein Großereignis im Veranstaltungskalender von Aotearoa. Tausende Schulen, Firmen, Vereine und einzelne Menschen nehmen daran teil.

Sprach-Botschafter Guyon Espiner, ein prominenter Radio- und Fernsehjournalist, bekannt aus dem „Radio New Zealand Morning Report”, spricht in seiner Show jeden Tag Te Reo Maori, nicht nur bei der Begrüßung seiner Zuschauer. Damit hat er das Ansehen der Maori-Sprache in der breiten Gesellschaft enorm verstärkt.

„Jeder ist nervös, wenn er eine neue Sprache lernt. Ich habe einfach angefangen und kein Maori hat mich dafür kritisiert, im Gegenteil: Ich habe fantastische Unterstützung bekommen”, erzählt Espiner, der kein Maori-Muttersprachler ist.

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