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Verfilmung von „The Luminaries“ an der Westcoast

Das kleine Städtchen Hokitika an der Westcoast war nicht immer so ein beschauliches Plätzchen wie heute. In den 1850er-Jahren wurden hier über Nacht Vermögen gemacht – oder wieder verloren. Maori und erste Siedler trafen aufeinander, Glücksritter und windige Gestalten trieben sich herum und ehrbare Damen hatten es genauso schwer wie chinesische Auswanderer, sich in der rauen Gesellschaft zu behaupten. Kommen dann ein mysteriöser Todesfall, eine geheimnisvolle Witwe und ein unerklärlicher Schatz hinzu, wird es richtig spannend.

Der bewegten Geschichte der Region, in der um 1860 Gold gefunden wurde und in die ein zweiter Goldrausch Menschen aus aller Welt lockte, hat Eleanor Catton, mit 28 Jahren bisher jüngste Gewinnerin des berühmten „Booker Prize“, in ihrem zeitgeschichtlichen Detektivroman „The Luminaries“ (deutsch: „Die Gestirne“) ein unvergleichliches Denkmal gesetzt.

Und wie es heutzutage oft geschieht, soll die – zugegeben etwas sperrige, weil mit unzähligen Wendungen in der Handlung verwirrende – Buchvorlage nun verfilmt werden.

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Neuseelands nachhaltigster Campingplatz liegt in Glenorchy

Im Schatten des quirligen Queenstown hat das Örtchen Glenorchy am nordöstlichen Ufer des Lake Wakatipu schon immer eine ganz besondere Rolle gespielt: Hierher kommen Gäste, die es in der Adrenalin-Metropole zu laut finden und die Ruhe und unberührte Natur genießen wollen.

Glenorchy, an den Ausläufern der Southern Alps etwa 40 Minuten Fahrt von Queenstown entfernt, liegt am Ende einer der schönsten Straßen Neuseelands. In der Region wurden zahlreiche Szenen für die “Herr der Ringe”-Filme gedreht, hier startet außerdem einer der bekanntesten Wanderwege des Landes: der Routeburn Track.

Und genau hier hat im vergangenen Jahr ein Campingplatz eröffnet, der die international strengsten Anforderungen an Nachhaltigkeit erfüllt. Umweltbewusste Reisende kommen seitdem gern ins „Camp Glenorchy“, das eine neue Ära des umweltfreundlichen Tourismus einläuten könnte.

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Klimawandel in Neuseeland: Starkregen als Folge von Hitzewellen

Viele Neuseeländer und Touristen haben sich über die lange andauernde Hitzewelle im Sommer 2018/19 gefreut. Nach den herrlich warmen Sommertagen und dem badewannenwarmen Wasser kam nun im März die Kehrseite der Medaille zum Vorschein: Regen, Regen und noch mehr Regen.

Die Westküste der Südinsel, eingeklemmt hinter den Bergen der Southern Alps, erlebte Ende März Regenmassen, die nach Aussage des National Institute of Water and Atmospheric Research (Niwa) normalerweise seltener als einmal im Jahr auftreten. Selbst an der traditionell regenreichen Westcoast fallen normalerweise nicht mehr als 50 Zentimeter Niederschlag binnen 1,5 Tagen.

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Lange Bearbeitungszeiten bei Visa-Anträgen: Hintergründe zur Einwanderungsbehörde

Der Unmut über Immigration New Zealand wird im In- und Ausland immer größer. Unendlich lange Bearbeitungszeiten für jede Art von Visa-Antrag, keine telefonische Erreichbarkeit und geschlossene Büros der Einwanderungsbehörde sorgen für Aufregung und tägliche Negativschlagzeilen in den Medien. Hinzu kommen eine hohe Ablehnungsquote und unzählige Fehlentscheidungen der Sachbearbeiter.

„Was ist los bei der neuseeländischen Einwanderungsbehörde?“, fragen sich unzählige Betroffene, die seit Monaten verzweifelt auf die Entscheidung ihrer Visa-Anträge warten.

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Was es mit dem Gummistiefel-Freitag in Neuseeland auf sich hat

Wer an Depressionen leidet, fühlt sich jeden Tag, als würde er durch tiefen Schlamm stapfen. Deshalb ruft die Initiative Gumboot Day am 5 April alle Neuseeländer dazu auf, diesen Menschen ihre Unterstützung zu zeigen: indem sie einen Tag lang Gummistiefel tragen und „in den Schuhen der Betroffenen laufen“. Außerdem werden an vielen Orten in Neuseeland Spenden in Form von Goldmünzen gesammelt.

Die witzige Initiative hat einen sehr ernsten Hintergrund: Neuseeland hat eine der höchsten Selbstmordraten der Welt. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden viel häufiger an Depressionen als in anderen Staaten, und sie werden vom Gesundheitssystem bisher kaum aufgefangen.

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