Neuseelandhaus

Manukahonig, Wein und Bier, Schönes und Nützliches aus und um Neuseeland erhalten Sie beim

News

Klimawandel in Neuseeland: Starkregen als Folge von Hitzewellen

Viele Neuseeländer und Touristen haben sich über die lange andauernde Hitzewelle im Sommer 2018/19 gefreut. Nach den herrlich warmen Sommertagen und dem badewannenwarmen Wasser kam nun im März die Kehrseite der Medaille zum Vorschein: Regen, Regen und noch mehr Regen.

Die Westküste der Südinsel, eingeklemmt hinter den Bergen der Southern Alps, erlebte Ende März Regenmassen, die nach Aussage des National Institute of Water and Atmospheric Research (Niwa) normalerweise seltener als einmal im Jahr auftreten. Selbst an der traditionell regenreichen Westcoast fallen normalerweise nicht mehr als 50 Zentimeter Niederschlag binnen 1,5 Tagen.

Weiterlesen: Klimawandel in Neuseeland: Starkregen als Folge von Hitzewellen

Was es mit dem Gummistiefel-Freitag in Neuseeland auf sich hat

Wer an Depressionen leidet, fühlt sich jeden Tag, als würde er durch tiefen Schlamm stapfen. Deshalb ruft die Initiative Gumboot Day am 5 April alle Neuseeländer dazu auf, diesen Menschen ihre Unterstützung zu zeigen: indem sie einen Tag lang Gummistiefel tragen und „in den Schuhen der Betroffenen laufen“. Außerdem werden an vielen Orten in Neuseeland Spenden in Form von Goldmünzen gesammelt.

Die witzige Initiative hat einen sehr ernsten Hintergrund: Neuseeland hat eine der höchsten Selbstmordraten der Welt. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden viel häufiger an Depressionen als in anderen Staaten, und sie werden vom Gesundheitssystem bisher kaum aufgefangen.

Weiterlesen: Was es mit dem Gummistiefel-Freitag in Neuseeland auf sich hat

Moderne Maori-Küche in Wellington

Monique Fiso, Chefköchin aus Wellington, liebt die Herausforderung. Die 31-jährige Kochkünstlerin revolutioniert gerade die neuseeländische Food-Szene mit ihrem Restaurant „Hiakai”, wo sie Gourmet-Küche mit traditionellen Maori-Kochtechniken und -Zutaten kombiniert.

Viele Touristen besuchen in Neuseeland ein Hangi: ein Essen, das in einer mit heißen Steinen erhitzten Erdgrube langsam gegart wird. Das sind normalerweise bodenständige Ereignisse, bei denen große Stücke Fleisch, Kumara und Gemüse serviert werden.

Die Gourmet-Menüs mit sechs, acht oder zehn Gängen im „Hiakai” sind etwas völlig anderes. Jedes der exquisit angerichteten und ausgeführten Gerichte enthält eine einheimische oder traditionelle „Kiwiana“-Zutat, die in keinem anderen Restaurant der Welt verwendet wird.

Weiterlesen: Moderne Maori-Küche in Wellington

Neuseeland erwartet größte Schädlingsplage seit 45 Jahren

Die neuseeländische Umweltschutz-Organisation Forest and Bird hat vor einer extremen Schädlingsplage im Jahr 2019 gewarnt, von der unzählige einheimische Waldvögel bedroht sein werden. Der Grund: ein sogenanntes Mega-Mastjahr, das in dieser Stärke seit fast 50 Jahren nicht mehr in Neuseeland aufgetreten ist.

Die Umweltschutzgruppe fordert deshalb dringende zusätzliche Unterstützung des Umweltministeriums DOC, das mindestens 20 Millionen NZD benötigen wird, um die Ausrottung einheimischer Arten zu verhindern.

Die Warnung von Forest and Bird basiert auf Klimadaten, die eine Baummast in 90 Prozent der neuseeländischen Buchenwälder prognostizieren. Dort lebt eine Vielzahl der ohnehin bereits stark bedrohten neuseeländischen Vogelarten.

Weiterlesen: Neuseeland erwartet größte Schädlingsplage seit 45 Jahren

Neuseeland trauert und trägt Kopftuch

Eine Woche nach dem furchtbaren Terroranschlag in Christchurch hat Neuseeland ein Zeichen der Solidarität gesetzt: Zahlreiche Menschen trugen Kopftuch, auch die Premierministerin Jacinda Ardern.

Zwei Minuten schwiegen die Menschen im Hagley Park in Christchurch. Mit ihnen stand der Rest des Landes still. Tausende Menschen hatten sich in Moscheen und Parks versammelt, um zum Freitagsgebet den Opfern des Massakers vor einer Woche zu gedenken.

Weiterlesen: Neuseeland trauert und trägt Kopftuch

Goto Top